Restaurant KM800 eröffnet am Samstag in der Altstadt von Dinslaken.

Essen und trinken in gemütlicher Atmosphäre : KM 800 eröffnet heute in Dinslaken

Kerstin und Maik Zimmermann sind mit ihrem Restaurant vom Container auf dem Voerder Rathausplatz in die Dinslakener Altstadt gezogen. Heute ab 19 Uhr wird am neuen Standort Eröffnung gefeiert.

Die Räume des früheren Spielwarengeschäftes an der Duisburger Straße sind schon von außen kaum wiederzuerkennen. Wo früher Plastikbagger, Bälle und Puppen im Schaufenster lagen, hat das Team um Kerstin und Maik Zimmermann die gesamte Fassade neu gestaltet. Bodentiefe Glasfenster und eine Schleuse mit zwei Türen begrüßen hier die Gäste. „Das sind alles Schallschutzfenster“, erklärt Kerstin Zimmermann. So soll aus dem Lokal möglichst kein Lärm nach draußen auf die Straße dringen. Auch im Inneren ist nichts mehr so, wie es war. Hier dürfen sich die Gäste auf gemütliche, modern eingerichtete Räume mit industriellem Charme freuen. Alle Tische sind mit eigenen Lampe ausgestattet, nur der Tresen im vorderen Bereich des Restaurants wird von mehreren Lampen ausgeleuchtet.

Hier findet sich mit Zapfanlagen für verschiedene Biersorten vom Fass, Softdrinks und ausladenden Regalen für Spirituosen auch das Herzstück des KM 800. „Wir wollten ein Angebot schaffen, das es sonst in der Umgebung nicht gibt“, erklärt Maik Zimmermann. Daher gibt es neben den ausgewählten Biersorten hier auch diverse außergewöhnliche Spirituosen zu kosten – vor allem Gin und Whisky. Im Bistrobereich des Restaurants, der direkt vor dem Tresen liegt, soll es eine eigene Karte mit kleinen Snacks wie Caesars Salat, einer Platte mit Käse, Schinken und Oliven oder einem New-York-Club-Sandwich geben. „Es war uns wichtig, dass wir einen Bar- und Bistrobereich haben, wo man auf ein Bier vorbeischauen, aber auch verweilen und eine Kleinigkeit essen kann“, sagt Kerstin Zimmermann.

Im hinteren Bereich des Restaurants, in einem extra Raum, können die Gäste zum gemütlichen Essen Platz nehmen. Die Rückseite des Raumes wird dominiert von einem 30 Quadratmeter großen Kunstwerk, das die Voerder Künstlerin Alexandra Arndt geschaffen hat. Auch hier hat man die früher durch Regale verdeckten Fenster erneuert und eine weitere, kleinere Bar eingebaut. „Die haben wir, damit die Bedienungen nicht für jedes Bier extra nach vorne laufen müssen“, sagt Kerstin Zimmermann.

Neben ausgewählten Getränken soll es natürlich auch leckere Speisen geben. Und hier finden sich Dinge auf der Karte, die Gäste auch in Voerde vom KM 800 gewohnt waren. „Wir kochen das, was die Menschen gerne essen – in guter Qualität und mit frischen Zutaten.“ Neben Nudelgerichten finden sich Salate mit Wildkräutern ebenso auf der Karte wie Fleischgerichte vom Entrecôte bis zum Rinderfilet. Auch Fisch gibt’s. „Auf Vorbestellung wollen wir auch ein Schweizer Käsefondue anbieten“, sagt Maik Zimmermann. Das Wichtigste ist dem Gastronomenpaar allerdings die Aufenthaltsqualität im neuen KM 800: „Wir wollen, dass sich hier jeder richtig aufgehoben fühlt“, sagt Kerstin Zimmermann.