Projekt: Durch den Babysimulator werden Schüler zu Eltern

Vier Tage und drei Nächte : Durch den Babysimulator werden Schüler zu Eltern

Friedrich-Althoff-Schule macht bei Projekt mit.

Kurz vor den Sommerferien stellen sich auch in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Althoff-Schule einer großen Herausforderung: Vier Tage und drei Nächte kümmern sie sich um einen Babysimulator, der sich wie ein echtes Babys verhält und rund um die Uhr versorgt werden muss. Das Projekt wird von der Stadt Dinslaken und dem Kinderschutzbund organisiert.

„Ich freue mich, dass wir mit dem Projekt nun zum dritten Mal an der Friedrich-Althoff-Schule (FAS) starten und bin schon gespannt auf die Jugendlichen, die sich der Herausforderung stellen. Diese realitätsnahe Erfahrung bietet die Möglichkeit, sich intensiv mit Themen rund um Elternschaft und Lebensplanung auseinanderzusetzen und gibt somit den Jugendlichen sehr viel mit für ihren weiteren Lebensweg“, sagt die städtische Koordinatorin für Schutz und Frühe Förderung Swantje Ulrich, die sich gemeinsam mit den Schulsozialarbeiterinnen des Kinderschutzbundes, Jasmin Scherf und Tanja Brockerhoff, um das Projekt kümmert. Auch Sabine Roth, didaktische Leiterin der FAS, ist überzeugt von dem Projekt: „Ich betrachte das Projekt als ein sehr bereicherndes Angebot für unsere Schülerinnen und Schüler und freue mich, dass wir es auch in diesem Jahr durchführen.“

Natürlich gibt es ein umfangreiches pädagogisches Rahmenprogramm. Es beinhaltet Themen wie Gesundheit, Kinderpflege und Erziehung und ist somit besonders wichtig. Auch Partnerschaft, Sexualität und Verhütung werden in den Blick genommen. Besondere Simulatoren zeigen den Jugendlichen außerdem die Folgen von Alkohol- und Drogenmissbrauch in der Schwangerschaft und die Auswirkungen eines Schütteltraumas. Derzeit wird das Projekt nur an der Friedrich-Althoff-Schule durchgeführt. Interessierte Schulen können sich unter der Telefonnummer 02064 66501 an Swantje Ulrich wenden.

(RP)
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