Preise für Wohneigentum in Dinslaken und Voerde angestiegen

Hintergrund : Preise für Wohneigentum gestiegen

Immobilien und Grundstücke in Dinslaken und Voerde sind laut LBS erneut teuer geworden. Gerade gebrauchte Eigentumswohnungen kosten deutlich mehr – bis zu 38 Prozent, wie die Statistik ausweist.

Immobilien und Grundstücke werden weiter teurer. Dies geht aus Zahlen des „Markt für Wohnimmobilien 2019“ der LBS hervor. „Die anhaltende hohe Nachfrage sorgt auch in Dinslaken und Voerde für einen entsprechenden Preisanstieg“, sagt LBS-Gebietsleiter Thomas Stachowski, der an dem Preisspiegel mitgewirkt hat.

Die Preise für Dinslaken: 15 Prozent – so viel teurer ist ein neu gebautes Reihenhaus im Durchschnitt. Zahlten Eigentümer im Jahr 2018 noch 235.000 Euro, sind es 2019 rund 270.000 Euro. Die Palette im Jahr 2019 reicht laut Angaben der LBS dabei von 220.000 bis 300.000 Euro. 12 Prozent angestiegen sind die Preise für gebrauchte Reihenhäuser in der Stadt. Zahlten Dinslakener 2018 noch durchschnittlich 215.000 Euro, so sind es 2019 bereits 240.000 Euro. Die Preisspanne 2019 beziffert die LBS von 200.000 bis 280.000 Euro. 13 Prozent teurer sind die Preise für neue Eigentumswohnungen geworden: Sie kosten aktuell rund 3000 Euro je Quadratmeter, 2018 waren es durchschnittlich 2650 Euro. 38 Prozent – und damit deutlich mehr als noch im Vorjahr – kosten gebrauchte Eigentumswohnungen: Der durchschnittliche Quadratmeterpreis liegt derzeit bei 2000 Euro, im Vorjahr waren es noch 1450 Euro. 20 Prozent teurer sind auch die Preise für Baugrundstücke geworden: Zahlten Dinslakener hier im Jahr 2018 durchschnittlich noch 225 Euro pro Quadratmeter, so sind es jetzt 270 Euro. Je nach Lage variieren die Preise zwischen 200 und 350 Euro.

Die Preise für Voerde: 8 Prozent teurer, und damit deutlich geringer als in der Nachbarstadt Dinslaken, ist der Preis für ein neu gebautes Reihenhaus in Voerde geworden. Hier zahlten Bürger 2018 im Schnitt 240.000 Euro, jetzt sind es etwa 260.000 Euro. Die aktuelle Preisspanne reicht laut LBS dabei von 230.000 bis 280.000 Euro. 17 Prozent mehr als 2018 kosten gebrauchte Reihenhäuser in diesem Jahr. Aktuell zahlen Bürger zwischen 180.000 und 260.000 für solch ein Eigentum, im Durchschnitt 240.000 Euro. 2018 waren es in der Regel noch 205.000 Euro. 17 Prozent mehr werden durchschnittlich für neue Eigentumswohnungen in der Stadt fällig. Der Quadratmeterpreis liegt derzeit bei 2400 Euro, im Vorjahr waren es noch 2050 Euro.

28 Prozent erhöht haben sich auch in Voerde die Quadratmeterpreise für gebrauchte Eigentumswohnungen. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis liegt aktuell bei 1600 Euro, 2018 waren es noch 1250 Euro. 22 Prozent teurer sind Baugrundstücke im Stadtgebiet Voerde geworden. Sie kosten aktuell durchschnittlich 220 Euro je Quadratmeter, im Vorjahr waren es noch 180 Euro, wie die LBS ermittelt hat.

(akw)
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