Dinslaken: Polizei zählt Anfang des Jahres weniger Einbrüche und Unfälle

Dinslaken: Polizei zählt Anfang des Jahres weniger Einbrüche und Unfälle

Um die Sicherheitslage in Dinslaken ging es gestern bei einem Besuch des Landrats Dr. Ansgar Müller im Rathaus. Dabei stellte der Landrat die aktuelle Kriminalitätsentwicklung in den ersten vier Monaten des Jahres vor. Er hatte positive Nachrichten.

Neben Bürgermeister Dr. Michael Heidinger, Dezernentin Christa Jahnke-Horstmann, Christiane Seltmann (Leiterin des Geschäftsbereichs Bürgerservice, Recht, Ordnung) nahmen Polizeioberrat Wolfgang Tühl (Leiter der Direktion Gefahrenabwehr der Polizei Wesel), Erster Polizeihauptkommissar Michael Albrecht (Leiter der Polizeiwache Voerde) und Polizeihauptkommissar Sven Stankowski (Mitarbeiter der Direktion Gefahrenabwehr) an dem Gespräch teil. In der Kriminalitätsstatistik sind die Zahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken - nur beim Taschendiebstahl stiegen sie leicht an: von 43 Fällen zwischen Januar und April 2016 auf 45 Fälle im selben Zeitraum dieses Jahres.

Zwischen Januar und April 2016 wurde aus 128 Fahrzeugen etwas gestohlen - in diesem Jahr waren es im gleichen Zeitraum 72 Fälle. Bei Gewaltdelikten verzeichnete Dinslaken eine Aufklärungsquote von 73,2 Prozent, so Müller. Im Bereich des Tageswohnungseinbruchs sanken die Zahlen von 45 im Jahr 2016 auf 31 in 201. Bei den Wohnungseinbruchsdiebstählen ist eine Abnahme der Fallzahlen von 85 auf 65 zu verzeichnen, verbunden mit einer gestiegenen Aufklärungsquote (9,2 Prozent).

In diesem Zusammenhang wies Landrat Müller nochmals daraufhin, dass Einbrüche bereits durch wenige zusätzliche Sicherungen verhindert werden können. Über die Möglichkeiten von technischen Sicherungen informiert das Kriminalkommissariat Vorbeugung. Auch ein gutes Nachbarschaftsverhältnis könne dazu beitragen, dass potenzielle Täter nach Wohnungs- und Kfz-Einbrüchen frühzeitig erkannt werden können. Verdächtige Wahrnehmungen sollten immer der Polizei über den Notruf 110 sofort mitgeteilt werden.

  • Dinslaken : Weniger Verkehrsunfälle in Dinslaken

Ein weiterer Themenschwerpunkt war die Entwicklung der Verkehrsunfälle in der Stadt. Bei einer deutlichen Abnahme der Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Vergleich zum Vorjahr (von 923 auf 792) ist auch die Anzahl der Unfälle mit Kindern gesunken (von acht auf fünf).

Die Gesprächsteilnehmer thematisierten auch die Lage in den kommunalen Asylbewerber- und Flüchtlingsheimen. Alle hoben die unproblematische und entspannte Situation in diesem Zusammenhang hervor.

(RP)
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