Politik berät im Betriebsausschuss

Dinslaken : Stadt will zwei Spielplätze neu gestalten

Verwaltung plant, 2019 die Flächen an der Niederfeld- und Almutstraße zu erneuern. Voraussichtliche Kosten: 44 000 Euro.

Die Verwaltung plant, im kommenden Jahr die Spielplätze an der Niederfeldstraße und an der Almutstraße neu zu gestalten. Dies geht aus einer Beschlussvorlage hervor, die von der Politik kommenden Mittwoch, 12. September, zum ersten Mal im Betriebsausschuss diskutiert wird.

Der Spielplatz an der Niederfeldstraße, so die Verwaltung in der Vorlage, wurde vor mehreren Jahrzehnten gebaut und ist komplett abgeschrieben. Die Fläche wurde damals so geplant und angelegt, dass dort ein zweiter Eingang entsteht. Dieser ist jedoch nie gebaut worden und somit laufen die Wege ins Leere.

Der Kinderspielplatz an der Almutstraße ist 2016 komplett mit drei neuen Geräten ausgestattet worden. Hier plant die Verwaltung, die Eingänge, Einfassungen sowie Bänke und Mülleimer zu erneuern. Außerdem soll eine Pflegeeinfahrt entstehen. Beide Spielplätze liegen in direkter Nachbarschaft zur Wohnbebauung und haben auf Grund ihres Alters entsprechend ältere Einrichtungsgegenstände (soweit nicht bereits eine Erneuerung erfolgte), Spielgeräte und Anpflanzungen. Die Sandflächen sind teilweise überdimensioniert und stark verkrautet. Des Weiteren sind sie nicht barrierefrei, so die Verwaltung.

Dies soll im Zuge der Neugestaltungen 2019 geändert werden: Auf den Spielplätzen, auf denen in den vergangenen Jahren vereinzelte Geräte erneuert wurden, wurde bei der Planung darauf geachtet, diese komplett zu erhalten, schreibt die Verwaltung. Die erhaltenswürdigen Geräte seien in die Planung mit einbezogen worden.

Bei beiden Spielplätzen sollen bauliche Maßnahmen umgesetzt werden, bei denen vorhandene Sandflächen zurückgebaut beziehungsweise verkleinert und dabei die Fallschutzbereiche, Spielgeräte und Bänke neu organisiert werden. Durch entsprechende Neuanschaffungen von Bänken, Zäunen und Spielgeräten werden die Bereiche komplett aufgewertet, so die Verwaltung. Desweiteren werde auf den beiden Spielflächen die Barrierefreiheit hergestellt. Die voraussichtlichen Kosten für Sach- und Dienstleistungen beziffert die Verwaltung mit 30.000 Euro für die Fläche an der Niederfeldstraße und 14.000 Euro für den Platz an der Almutstraße. Die Personalkosten sind noch nicht inbegriffen.

(akw)
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