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Dinslaken: Platz für Friedrichsfelder Wehr

Dinslaken : Platz für Friedrichsfelder Wehr

Der Investor, der an der B 8 / Ecke Hugo-Mueller-Straße das neue Gerätehaus für die Friedrichsfelder Feuerwehr errichten will, hat ein Konzept zur Nutzung des gesamten Bereiches entwickelt.

Seit vielen Jahren wird das Grundstück im Bereich der Bundestraße 8 und der Hugo-Mueller-Straße gewerblich genutzt. Gegenwärtig befinden sich auf dem Areal die Verkaufs- und Lagerräume eines Pflanzenhändlers sowie ein Imbissverkaufswagen. Der Eigentümer dieses Grundstücks hat der Voerder Stadtverwaltung nun ein Konzept zur baulichen Nutzung seines Areals sowie der angrenzen kommunalen Fläche und eines privaten Waldgebietes vorgelegt.

Büros und Pflanzenhandel

Nach den bisherigen Plänen sollen auf dem Gelände ein Bürogebäude mit einer Betriebsinhaberwohnung im Obergeschoss errichtet werden. Außerdem ist geplant, für den Pflanzenhandel neue Ausstellungs-, Verkaufs- und Lagerhallen zu bauen. Der Imbisssstand soll einen neuen Verkaufspavillon erhalten. Der Stadt Voerde hat der Investor angeboten, als Ersatz für das Feuerwehrgerätehaus an der Böskenstraße auf der südwestlichen Fläche eine neue Unterkunft für den Löschzug Friedrichsfeld zu bauen. Dieses Gebäude kann die Stadt anmieten oder pachten. Die Wehr selbst hat sich bereits für den neuen Standort ausgesprochen, weil von ihm aus sowohl der westliche als auch der östliche Ortsteil optimal versorgt werden können.

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Bebauungsplan ändern

Damit das Vorhaben umgesetzt werden kann, ist eine Änderung des Bebauungsplanes für dieses Gebiet notwendig. Denn gegenwärtig ist der Bereich, auf dem dann der Bürotrakt und der Pflanzenhandel errichtet werden sollen, als Mischgebiet ausgewiesen. In Übereinstimmung mit dem Einzelhandelskonzept soll geregelt werden, dass zentrenrelevante Waren (wie in diesem Fall Schnittblumen) nur auf sehr kleinen Verkaufsflächen angeboten werden. Diese Beschränkung gilt jedoch nicht für Gartenpflanzen. Der Bereich der künftigen Feuerwehranlagen soll als Fläche für den Gemeinbedarf ausgewiesen werden. Die Zufahrt soll über die Hugo-Mueller-Straße erfolgen.

Im gültigen Bebauungsplan sind 1600 Quadratmeter des Areals als Wald festgesetzt. Nach Aussage der Verwaltung wachsen auf 1350 Quadratmetern Bäume, die als ein Wald anzusehen sind. Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW fordert für die verloren gehende Grünfläche einen Ausgleich. Etwa 3000 Quadratmeter Freifläche sollen zu einem Wald entwickelt werden — dies auf einem Grundstück des Investors in der Nachbarstadt Wesel. Zudem muss für eine Waldfläche von rund 1400 Quadratmetern ein Funktionsausgeleich geschaffen werden. Dies bedeutet, dass Nadelwald in Laubwald umgewandelt wird. Dies könnte in dem städtischen Wald südlich der Schwanenstraße an der B 8 in Voerde geschehen.

(RP/rl)