Dinslaken: Nun will auch der Freibadverein in Hiesfeld ein Bürgerbegehren

Dinslaken: Nun will auch der Freibadverein in Hiesfeld ein Bürgerbegehren

Antrag wird im Detail noch abgestimmt. Forderung: Bau eines wettkampffähigen 50-Meter-Beckens mit Traglufthalle.

Der Freibadverein Hiesfeld will dem Bürgerbegehren der schwimmsporttreibenden Vereine in Dinslaken, mit dem diese den Ausbau des DINamare am Volkspark zu einem Schwimmzentrum für ganz Dinslaken durchsetzen und dafür auf den Freibadstandort Hiesfeld verzichten wollen, ein eigenes Bürgerbegehren entgegensetzen. Dies bestätigte gestern die stellvertretende Vorsitzende des Hiesfelder Vereins, Lilo Wallerich, der Rheinischen Post. Der Verein habe ein solches Bürgerbegehren am Mittwoch im Rathaus angemeldet.

Zum Inhalt wollte sich Wallerich noch nicht konkret äußern. Die Forderungen des Bürgerbegehrens will der Vorstand heute Abend konkret abstimmen und danach die Formalien mit der Rechtsabteilung des Rathauses klären. Wallerich erinnerte daran, dass der Freibadverein in einem Bürgerantrag den Bau eines wettkampffähigen 50-Meter-Beckens mit Traglufthalle gefordert habe. Wenn er nun ein Bürgerbegehren auf den Weg bringe, sei es nur logisch, dass diese Forderung enthalten sein werde.

Der Beschluss, den die Mehrheit des Dinslakener Rates in der Märzsitzung zum Bäderkonzept gefasst hat, sieht bislang nur den Ersatz des bestehenden Hiesfelder Freibadbeckens durch einen Neubau mit den gleichen Abmessungen von 33 mal 20 Metern vor.

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Die Idee, das Hiesfelder Freibad mit einer Traglufthalle auszustatten und somit auch bei kalten Temperaturen nutzbar zu machen, stammt ursprünglich von der FDP, war aber vom Rat verworfen worden. Im Januar hatten sich Vertreter des Frei-badvereins gemeinsam mit Repräsentanten des Rates und der Verwaltung das Bad in Gladbeck angesehen, das der dortige Schwimmverein betreibt. Das 50-Meter-Becken dort lässt sich mit einer Traglufthalle überspannen und ist an die Fernwärme angeschlossen und somit ganzjährig nutzbar.

Laut dem Freibadvereinsvorsitzenden Thomas Giezek soll die endgültige Entscheidung über das Bürgerbegehren in einer Mitgliederversammlung in der kommenden Woche fallen.

(RP)