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Dinslaken: Neun Stationen, ein Ziel

Dinslaken : Neun Stationen, ein Ziel

Die „Tour de Flur“ der Kreisbauernschaft Wesel findet in diesem Jahr in Veen statt. Wer die Zielpunkte am Pfingstsonntag mit dem Fahrrad ansteuert, kann moderne Landwirtschaft hautnah erleben.

Kreis wesel Es gibt mehrere Gründe dafür, dass die Kreisbauernschaft Wesel die Ausrichtung der diesjährigen „Tour de Flur“ der Ortsbauernschaft Veen anvertraut hat. Ein Grund dafür ist, dass es im Krähendorf noch 43 landwirtschaftliche Vollerwerbsbetriebe gibt. Ein anderer ist das gute Einvernehmen in der Ortsbauernschaft; hier ziehen noch alle an einem Strang. Eine Rolle hat sicher auch das gute Abschneiden Veens beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gespielt, bei dem die Nord-Alpener den zweiten Platz auf Landesebene errungen haben.

Ein Aspekt, den Ortsvorsteher Karl-Wilhelm Schweden bei der Programmvorstellung aufgriff. „Bei uns bilden das Dorf und die Landwirtschaft noch eine Einheit, und darauf sind wir stolz.“ Karl-Heinz Ricken, Vorsitzender der Ortsbauernschaft Veen, bestätigt das: „Wir sehen die ,Tour de Flur’ als Familientag, und deshalb helfen alle Betriebe mit.“

„Unser Dorf hat Zukunft“

Die „Tour de Flur“ mit dem Untertitel „Unser Dorf hat Zukunft“ findet am Pfingstsonntag, 27. Mai, statt. Die offizielle Eröffnung ist um 10.30 Uhr auf dem Dorfplatz an der Kirche, wo unter anderem Landrat Dr. Ansgar Müller Begrüßungsworte sprechen wird. Von dort aus können sich Radfahrer auf eine 15 bis 20 Kilometer lange Rundfahrt begeben, die sie zu neun Höfen und einigen Zusatzstationen führt. Wer sich alles angesehen hat, weiß in etwa, wie moderne Landwirtschaft funktioniert. An jeder Station wird eine Besonderheit hervorgehoben. Für Verpflegung ist unterwegs ausreichend gesorgt.

Und so ist der Ablauf, wobei sich niemand an die vorgegebene Route halten muss: Vom Dorfplatz geht es zum Reitstall Albers (Wolfhagenstraße), dann zum Hof der Familie Maas (Passenstraße), weiter über den Bergweg (grüner Pfad) vorbei an Oldtimer-Traktoren und einer Kartoffelparzelle, auf der der Kartoffelanbau vom Pflug bis zur Ernte vorgestellt wird.

Biologisch-dynamisch

An der Dickstraße erreicht man zunächst den Gartenbaubetrieb den Drijver, bevor es weiter geht zur Hofgemeinschaft Paaßen / Ingenerf und dann zum Brandhorsthof der Familie Keisers.

Weitere Stationen sind der Schanzenhof von Familie Schreiber (biologisch-dynamischer Anbau) sowie der Kartoffelveredelungsbetrieb Miß an der Winnenthaler Straße und dann der Hof Wache-Giesen (Leuchtefurth) mit einem Außenklimastall. Letzte Station ist der Spargelhof Schippers an der Tackenstraße.

(RP)