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Nach Vorfall in Dinslaken: Linke für Notfall-Masken in Bussen

Nach Vorfall in Dinslaken : Linke für Notfall-Masken in Bussen

Nachdem in Dinslaken eine Seniorin an der Bushaltestelle stehengelassen wurde, weil sie die falsche Maske trug, will die Linke eine Lösung vorantreiben. Heute kommt das Thema in den Kreisausschuss.

Die Linke will, dass der Kreis Wesel in Kooperation mit dem Verkehrsunternehmen Niag medizinische Masken in Bussen bereitstellt. Die Fahrerinnen und Fahrer sollen diese Masken in „begründeten Ausnahmesituationen“ an Kunden aushändigen können, die keinen passenden Mund-Nasen-Schutz haben. Die Linke nimmt damit einen Vorschlag der Dinslakener Seniorenvertretung auf. Diese hat angeregt, auf diese Weise Härtefälle zu verhindern. Kostenpflichtiger Inhalt So sollten hilfsbedürftige Personen wie Senioren oder Kinder nicht einfach an der Haltestelle stehengelassen werden, wenn sie beispielsweise die Maske verloren haben. Die Linke argumentiert zudem, dass durch die Signale der Lockerung mehr Menschen die Maske einfach vergessen könnten. So seien „Ausnahmesituationen, in denen ein Fahrgast keinen ausreichenden Schutz mit sich führt, vorprogrammiert“, erklärt der Linke-Fraktionschef im Kreistag, Sascha Wagner. Der Kreisausschuss soll sich Mittwoch mit dem Thema befassen.

(szf)