Dinslaken: Nabu: "Lebensgefahr auf der Eisenbahnbrücken-Ruine"

Dinslaken: Nabu: "Lebensgefahr auf der Eisenbahnbrücken-Ruine"

Peter Malzbender, der Vorsitzende des Naturschutzbundes (Nabu) im Kreis Wesel, ist verärgert und besorgt zugleich. Dass kürzlich Unbekannte die Absperrung an der Eisenbahnbrücken-Ruine im linksrheinischen Perrich zerstört und seltene Vogelarten bei ihrem Brutgeschäft gestört haben, bringt ihn zur Weißglut. "Da muss der Eigentümer der Ruine, der dort einst Solaranlagen bauen wollte, unbedingt ein Baugitter oder etwas ähnliches installieren und nicht nur ein paar lächerliche Drähtchen spannen.

" Im Stadtentwicklungsausschuss forderte Malzbender die Bürgermeisterin und die Untere Landschaftsbehörde auf, in der Sache aktiv zu werden. Und zwar nicht nur im Interesse des Naturschutzes. "Es ist wichtig, dass dort etwas passiert. Denn wer die Brücke - womöglich auch noch betrunken - betritt, begibt sich in Lebensfahr. Da müssen große Warnschilder aufgebaut werden", fordert Malzbender im Gespräch mit der RP.

(RP)