1. NRW
  2. Städte
  3. Dinslaken

Mottowochen zum Abi am Gymnasium Voerde vorverlegt

Alles friedlich : Abiturienten in bunter Verkleidung

Mottowoche am Gymnasium Voerde wurde vorverlegt.

In dieser Wochen sind in vielen Gymnasien verkleidete Abiturienten zu sehen. Für sie steht die Mottowoche auf dem Stundenplan. Nur nicht in Voerde, da herrschte bereits in der vergangenen Woche ausgelassene Stimmung, kamen die Abiturienten jeden Tag in einer anderen Verkleidung in die Schule. Die Themen hatten sie selbst gewählt, mal waren es die „Kindheitshelden“, dann begaben sie sich auf eine „Zeitreise“.

Wie nun das Gymnasium mitteilt, fand trotz der Feierlichkeiten in den Pausen und Freistunden der reguläre Unterricht statt.

Warum am Gymnasium Voerde die Mottowoche vorverlegt wurde? In den Tagen bis zu den Osterferien werden die Abiturienten von ihren Fachlehrern in Workshops und Intensivkursen auf ihre schriftlichen Abiturprüfungen vorbereitet. Aufgrund von Erfahrungen aus vorherigen Mottowochen sah die Schule es als sinnvoll an, die Mottowoche vorzuverlegen.

Laut der Oberstufenkoordinatorin Karin Frank war dies eine gut gewählte Entscheidung, da die Schüler nun „mit großem Elan und aller Fokussierung auf der Zielgraden des Abiturs“ angekommen seien.

In vielen Mottowochen ist auch Randale ein großes Thema, was aber in Voerde laut Gerd Kube, Schulleiter des Gymnasiums, nicht der Fall gewesen sei: „Für mich gibt es keinen Anlass zu klagen. Über die allermeisten Schüler kann ich nur Positives berichten.“

Allerdings habe es doch einige Situationen gegeben, in denen etwas über die Stränge geschlagen wurde, wie zum Beispiel als die Eingänge der Schule und des Schulleiterbüros versperrt wurden. Für den Schulleiter sei das aber noch erträglich, „wenn wir das auch grundsätzlich nicht gutheißen können oder wollen“.

Auch die anderen Schüler hatten ihren Spaß: In den Pausen konnten sie die phantasievollenn Kostümkreationen ihrer Mitschüler in der Aula bewundern.