1. NRW
  2. Städte
  3. Dinslaken

Modellprojekt "Get active" für neu Zugewanderte in Voerde geht weiter.

„Get active“ in Voerde : Projekt für neu Zugewanderte geht weiter

Das Modellprojekt „Get active!“ unterstützt neu Zugewanderte in der Region Dinslaken, Voerde und Hünxe. Angebote zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben vor Ort sollen ihnen helfen, eine neue Heimat zu finden.

Von September bis Dezember des vergangenen Jahres sei das Konzept erfolgreich erprobt worden, teilen die Verantwortlichen mit. Nun führt das Kommunale Integrationszentrum Kreis Wesel das Projekt in Kooperation mit der Stadt Voerde bis März fort.

„Neben niedrigschwellig angelegter Sprach- und Leseförderung steht der Austausch über Werte und Regeln des Zusammenlebens mit Menschen mit vielfältigen kulturellen Hintergründen im Fokus“, heißt es in einer Mitteilung zu dem Projekt. „Ein dritter Baustein sind gemeinsame Besuche in sozialen Einrichtungen und Vereinen im Stadtgebiet. Hier lernen die Teilnehmenden verschiedene Möglichkeiten der Mitgestaltung des Gemeinwesens kennen.“

Gemeinsam mit Mia Malou Kobbert von der Stadt Voerde übernimmt Nadia Kraam, Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte am Standort Dinslaken, weiterhin die fachliche Koordination der Angebote. „Das Konzept aus drei Bausteinen hat sich bewährt und trägt zur erfolgreichen Integration neu zugewanderter Bürger bei“, erklärt Kraam. „Um bessere Perspektiven für eine soziale und kulturelle Teilhabe zu eröffnen und sprachliche Fortschritte zu festigen, ist eine Verlängerung des Projektes sinnvoll.“

Die Gruppe trifft sich dienstags und freitags von 10 bis 13 Uhr in den Räumen des Jugendzentrums Voerde an der Friedrichsfelder Straße. Ulrike Wüster leitet die Angebote ehrenamtlich und erhält dabei Unterstützung von Burkhard Kobbert, ebenfalls Ehrenamtler mit Erfahrung in der Flüchtlingshilfe.

Bei der Projektentwicklung seien „Erfahrungen aus dem Programm ,Komm-an NRW’ zur Stärkung des Ehrenamts in der Zuwanderungsgesellschaft“ sowie Kenntnisse aus der Bildungsförderung erfolgreich verbunden worden, so Anna Dunkel, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums. Sie bietet Städten und Gemeinden des Kreises Wesel, die Interesse an einem Angebotstransfer haben, Beratungen an. Kraam (Telefon 02064 66738) und Kobbert (Telefon 02855 80233) beantworten Fragen zum Gruppenangebot.

(RP)