1. NRW
  2. Städte
  3. Dinslaken

Dinslaken.: Mehr Sicherheit für die Augustastraße

Dinslaken. : Mehr Sicherheit für die Augustastraße

Bauausschuss soll am 19. Dezember die Detailplanung für die Sanierung der Augustastraße beschließen. Im Frühjahr 2017 startet die Umgestaltung der Verkehrsader. Die Bauzeit soll insgesamt 32 Monate betragen.

Die Detailplanungen für die Sanierung der Augustastraße hat die Verwaltung für die Sitzung des Bauausschusses zusammengestellt, der am 19. Dezember die mit 32 Monaten Bauzeit veranschlagte Umgestaltung der Verkehrsader im Dinslakener Bruch beschließen soll. Die Straße wird ihr Gesicht zwischen den Kreuzungen Katharinenstraße und Zum Fischerbusch stark verändern. Ein wichtiger Aspekt der Sanierung ist die Einhaltung des Tempolimits sowie die Verbesserung von Sicherheit und Komfort für Radler und Fußgänger. Die Verlegung des Radweges auf die Fahrbahn hat bereits im Vorfeld für Diskussionen gesorgt. Kritiker fürchten, dass Radfahrer auf der Straße nicht sicher aufgehoben sind.

Anlass der Umgestaltung ist die notwendige Sanierung des Schmutz- und Regenwasserkanals. Im Zuge der Maßnahme hat sich die Verwaltung entschlossen, die Sanierung der Straße ebenfalls anzupacken. Denn aus ihrer Sicht liegt bei der heutigen Gestaltung einiges im Argen, insbesondere in puncto Sicherheit.

Die Unfallstatistik der Jahre 2013 bis 2015 weist 170 Unfälle mit 27 Verletzten auf, heißt es in der Drucksache. 15 Prozent der motorisierten Verkehrsteilnehmer sind laut Verwaltung auf der Strecke, auf der Tempo 40 erlaubt ist, zu schnell unterwegs. Die Nutzung des Radweges sei häufig durch parkende Autos und den baulichen Zustand eingeschränkt. Das Erscheinungsbild und die Aufenthaltsqualität der Straße entspreche nicht mehr den heutigen Ansprüche, die Oberfläche weise deutliche Alterungsspuren auf.

  • Ein Coronatest wird vorbereitet.
    Entwicklung der Corona-Pandemie im Kreis Wesel : Die Zahl der Neuinfektionen steigt
  • Die Feuerwehr rückte am Donnerstag in
    Unwetter in NRW : Mehr als 800 Einsätze in Duisburg und im Kreis Wesel
  • ARCHIV - 20.10.2017, Nordrhein-Westfalen, Duisburg: Mercedes-Benz
    Polizei hofft auf Hinweise : Wand des Schulgebäudes an der Hagenstraße mit Graffiti besprüht

Geplant sind auf dem neuen Abschnitt wie berichtet zwei Kreisverkehre: Der größere mit einem Durchmesser von 29 Metern wird die Ampel an der Kreuzung Katharinenstraße ersetzen. An ihn schließt sich in Richtung Paulastraße eine langgezogene, 2,50 Meter breite Mittelinsel an. Sie soll für Fußgänger über eine längere Strecke (bis zum Ende der Bushaltestelle) als Querungshilfe dienen, ist aber gleichzeitig überfahrbar, zum Beispiel als Aufstellfläche für Linksabbieger. Im Bereich der heutigen Querungshilfe zwischen dem Supermarkt-Parkplatz und den gegenüberliegenden Geschäften wird sie nicht überfahrbar sein.

Ein weiterer kleiner Kreisel mit einem Durchmesser von 20 Metern entsteht im Kreuzungsbereich Zum Fischerbusch. Geschwindigkeitsmessungen haben ergeben, dass zwischen den Einmündungen Zum Fischerbusch und Industriestraße besonders gerne zu schnell gefahren wird. Aktuell gibt es auf dem betroffenen Abschnitt 32 Stellplätze, geplant sind nun 59 Plätze, die in Längsrichtung zwischen Schutzstreifen und Gehweg angelegt werden. Ziel der Planung ist laut Verwaltung auch der Erhalt des Alleecharakters. Allerdings können nur 35 Bäume stehen bleiben. 80 Ahornbäume müssen gefällt werden, entweder weil sie im Weg stehen, durch die Arbeiten stark beschädigt würden oder bereits geschädigt sind. Die Bäume sollen durch 92 Neupflanzungen ersetzt werden. Die Kosten für die Straßensanierung werden mit 2,7 Millionen Euro veranschlagt. Zusätzlich werden 900 .000 für die Wiederherstellung der Straßenoberfläche in die Kostenplanung für den Kanal eingerechnet. Als Anliegerleistung ergeben sich 1,1 Millionen Euro.

(RP)