Mando Diao spielen beim Fantastival in Dinslaken

Auftritt in Dinslaken: Mando Diao spielen beim Fantastival

Der Hit "Dance with Somebody" der schwedischen Rockmusiker ist unvergessen und ein Ohrwurm. Während ihrer Europatournee wird die Band einen Stopp in Dinslaken einlegen und am 22. Juli im Burgtheater ein Konzert geben.

Freitag treten sie in Luxemburg auf, am Samstag spielen die fünf Schweden in Paris. Weitere Stationen ihrer Tournee sind Madrid, Barcelona und Stockholm. Dinslaken steht für den 22. Juli auf dem Tourplan der Band Mando Diao. Lea Eickhoff, Geschäftsführerin der Freilicht AG, die das Dinslakener Fantastival veranstaltet, das diesmal vom 20. bis 28. Juli stattfindet, ist es gelungen, die Gruppe für einen Auftritt im Burgtheater zu gewinnen. "Dass wir eine Band wie Mando Diao hier in Dinslaken präsentieren können, kann ich immer noch kaum glauben. Die Jungs spielen nicht viele Konzerte in Deutschland und sind in ganz Europa unterwegs. Nun einer der wenigen Spielorte sein zu dürfen, ist der Wahnsinn", freut sich Lea Eickhoff und fiebert dem in fünf Monaten stattfindenden Auftritt bereits entgegen.

Die Anfänge der schwedischen Rockband reichen über 20 Jahre zurück. Inzwischen gehört die Gruppe zu den wohl erfolgreichsten Bands der vergangenen Jahre. 2002 erschien ihr Debütalbum. Ihren Durchbruch schafften die schwedischen Rocker 2009, als sie die Single "Dance with Somebody" veröffentlichten, die auch in Deutschland ein Hit war und - ebenso wie die Single "Gloria" - im Radio rauf und runter gespielt wurde.

Inzwischen haben die Musiker weltweit über 1,5 Millionen Tonträger verkauft, spielen als Headliner auf den größten europäischen Festivals. Ihr jüngstes Album erschien im vergangenen Jahr und trägt den Titel "Good Times".

Lea Eickhoff, Geschäftsführerin der Dinslakener Freilicht AG, fiebert bereits dem Auftritt der schwedischen Musiker beim Fantastival entgegen. Foto: Archivfoto

Dass die schwedischen Rocker während ihrer Tournee Station in Dinslaken machen und im rund 2000 Zuschauer fassenden Burgtheater auftreten, führt Lea Eickhoff auch darauf zurück, dass das Fantastival inzwischen bei den Agenturen anders wahrgenommen wird als früher. "Das war ein langer Prozess, es musste gute Vorarbeit geleistet werden. Durch Referenzen haben sich für uns inzwischen neue Türen geöffnet", berichtet Lea Eickhoff und nennt als Beispiele die Fantastival-Auftritte von Nena und der amerikanischen Sängerin Anastacia.

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Um bekannte Größen für Dinslaken zu verpflichten, bedarf es guter Kontakte, Glück und natürlich auch noch einer gehörigen Portion Beharrlichkeit - und die besitzt Lea Eickhoff. Sie verfolgt genau, welche Künstler wann auf Tour sind und fragt dann immer wieder bei deren Agenturen an, wie es mit einem Fantastival-Auftritt wäre. Manchmal passt alles zusammen, und wenn dann auch noch die geforderte Gage zu finanzieren ist, wird ein Vertrag abgeschlossen.

Als bekennender Fan der Gruppe Mando Diao versuchte Lea Eickhoff schon seit Jahren, die Schweden nach Dinslaken zu holen. "Ich habe die Gruppe schon mehrfach gesehen, bei Rock am Ring, aber auch in der Köpi-Arena. Das ist eine Band, die richtig abgeht. Ich freue mich natürlich riesig, dass es nun endlich mit dem Auftritt in Dinslaken geklappt hat. Das ist für mich eine Herzensangelegenheit", sagt Lea Eickhoff.

Sie ist sich sicher, dass die Fans von Mando Diao auf ihre Kosten kommen werden, denn wann hat man schon mal Gelegenheit, die schwedischen Musiker so nah zu erleben, wie das im Burgtheater der Fall sein wird.

Mit knapp über 50 Euro liegt der Preis für eine Eintrittskarte für das Konzert von Mando Diao im Rahmen des Bezahlbaren. Natürlich hofft die Geschäftsführerin der Freilicht AG, dass das Konzert recht schnell ausverkauft sein wird.

(hsd)
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