Manager für Klimaschutz: UBV will die Stelle in Dinslaken behalten

Konzepte in Dinslaken greifen : Manager für Klimaschutz: UBV will die Stelle behalten

Klimaschutzmanager geht Ende August

Die Förderung für die Stelle des Klimaschutzmanagers endet am 31. August 2019. Und die Stadt möchte danach darauf verzichten. Im Februar hatte sie es im Bericht zum „Integrierten kommunalen Klimaschutzkonzept“ angekündigt. Die UBV möchte aber auf den Klimaschutzmanager nicht verzichten und beantragt nun, die Stelle des Klimaschutzmanagers dauerhaft in den nächsten Stellenplan aufzunehmen. Und: „Bis zu diesem Zeitpunkt ist der Zeitvertrag des derzeitig beschäftigten Klimaschutzmanagers zu verlängern.” Gerade die Wahl am Sonntag habe gezeigt, dass Klimaschutz ein wichtiges Thema sei, so Ulrich Kemmerling. Besonders für Kommunen werde er in den nächsten Jahren von immer größerer Bedeutung werden. Deshalb sei es unerlässlich, die Stelle des Klimaschutzmanagers dauerhaft in den Stellenplan aufzunehmen. „Klimaschutz sollte somit Pflichtaufgabe werden, damit auch nachfolgende Generationen eine lebenswerte Umwelt vorfinden“, heißt es in dem UBV-Antrag.

Ferner seien viele Punkte des Konzeptes noch nicht ansatzweise umgesetzt. Der momentane Klimaschutzmanager habe an unterschiedlichsten Projekten fachübergreifend mitgewirkt bzw. sie umgesetzt. Hierbei sei es ihm gelungen, eine nicht unerhebliche Summe an Fördergeldern zu generieren. Ferner sei es ihm gelungen, mit dem neuen Müllvermeidungskonzept an den Schulen erhebliche Entsorgungskosten zu sparen. Die Stadt Dinslaken hat aber andere Pläne: Sie möchte eine neue Stelle für die Mobilitätsplanung einrichten. Denn der Bereich des Verkehrs sei von besonderer Relevanz für die Senkung der CO2-Emission. Deshalb sollten die in der Mobilität angesiedelten Tätigkeiten auch zukünftig weitergeführt und vertieft werden.

(mt)
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