1. NRW
  2. Städte
  3. Dinslaken

Limit-Ratsherr Mirko Perkovic stellt sich in Dinslaken nicht zur Wahl

Ausscheiden im September : Limit-Politiker Perkovic will nicht mehr in den Rat

Er habe lange mit sich gerungen und sich dann gegen eine erneute Kandidatur entschieden, sagt Mirko Perkovic von der „Liberalen Mitte“. In der Vergangenheit war er zwei Mal für die FDP angetreten und über die Reserveliste in den Stadtrat eingezogen.

Der Dinslakener Ratsherr der „Liberalen Mitte“ (Limit), Mirko Perkovic, tritt zur Kommunalwahl nicht mehr an. Er werde sich nach 15 Jahren in der Politik nun „anderen spannenden Herausforderungen“ in Dinslaken zuwenden, teilt er mit. Perkovic war zwei Mal für die FDP in den Rat eingezogen – beide Male nicht als Direktkandidat, sondern über seinen Listenplatz. Beim ersten Mal war es nach der Kommunalwahl im Jahr 2009. Beim zweiten Mal folgte er 2016 als Nachrücker auf den ausgeschiedenen FDP-Vertreter Bernd Minzenmay. 2018 trat Perkovic im Streit aus der FDP aus, behielt jedoch sein Ratsmandat.

Diesmal hätte er es also ohne die größere Partei im Rücken schaffen müssen. Er hätte sich trotz der schlechteren Startbedingungen durchaus Chancen ausgerechnet, das zu schaffen, betont er selbst: „Wenn ich es wirklich noch gewollt hätte.“ Aber das sei zumindest derzeit einfach nicht der Fall. „Ich habe wirklich lange mit mir gerungen und nachgedacht.“ Er teilt mit, er wolle seine Energie wieder stärker in Sport, Jugendarbeit und die lokale Start-up-Szene stecken.

(szf)