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Voerde: Lernen trotz Sanierung

Voerde : Lernen trotz Sanierung

Das Gymnasium Voerde wird rundum erneuert. Auch nach den Sommerferien gehen die Arbeiten an den Gebäuden weiter. Schulbetrieb und Baustelle funktionieren auch parallel ganz gut.

Der erste Gebäudeteil des Gymnasiums Voerde erstrahlt bereits in neuem Glanz. Verbesserter Brandschutz, größere Notausgänge und neue Fenster erwarten die Schüler im Inneren des ehemaligen Unterstufenzentrums. An der Fassade ersetzen bunte Platten den Waschbeton. "Es ist alles sicherer geworden", sagt Bürgermeister Leonhard Spitzer mit Hinweis auf die neue Feuertreppe, die an der Seite des Gebäudes noch gebaut wird. "Und schöner ist es auch", meint der stellvertretende Schulleiter Franz-Josef Lorenz.

Zumindest die Gänge sind heller und freundlicher geworden, und auch an den anderen Gebäudeteilen wird schon gearbeitet. Der Verwaltungstrakt wurde quasi komplett neu gestaltet und an der Außenseite des Hauptgebäudes fehlt schon die Waschbeton-Fassade. "Wir haben die Platten bereits in den Ferien abnehmen lassen, weil das eine sehr lärmintensive Arbeit ist", erklärt Wilfried Limke, Technischer Beigeordneter der Stadt Voerde. Laufender Schulbetrieb gleich neben einer Baustelle – das erfordert erhöhten Koordinationsaufwand. "Die Klassen müssen natürlich hin und wieder umziehen", sagt Schulleiterin Anne Jung-Wanders. "Es ist zwar eine Belastung, aber es funktioniert alles sehr gut."

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Umbau lohnt sich für alle

Und schließlich werden am Ende alle etwas davon haben. Die Schüler bekommen ein Gebäude, das sicherer und auch schöner ist und dazu – dank eines Aufzug – auch behindertengerecht. Für die Stadt Voerde werden sich die Investitionen in die Energiesparmaßnahmen lohnen. "Die Gebäude wurden früher quasi ohne Wärmedämmung gebaut", erklärt Wilfried Limke. "Wir rechnen mit Einsparungen im deutlich sechsstelligen Bereich pro Jahr", sagt Bürgermeister Spitzer. Diese Einsparungen sollen auch dadurch erzielt werden, dass die Kindertagesstätte an der Böskenstraße Anfang August des kommenden Jahres in leerstehende Räume im Gebäudekomplex des Gymnasiums umziehen soll.

Bis die Renovierungsarbeiten s abgeschlossen sind, wird es allerdings noch ein bisschen dauern. Erst im Jahre 2011 sollen alle Gebäudeteile des Gymnasiums fertig sein.

(RP)