Dinslaken: Lernen am anderen Ort: Stadt weist Kritik zurück

Dinslaken: Lernen am anderen Ort: Stadt weist Kritik zurück

In einem offenen Brief hat der Caritasverband für die Dekanate Dinslaken und Wesel eine fehlende transparente und nachvollziehbare Kommunikation bei der Vergabe des Programms "Lernen am anderen Ort" kritisiert. Die Stadtverwaltung weist diese Kritik zurück.

Mit Schreiben vom 17. Oktober habe der Deutsche Kinderschutzbund mitgeteilt, die Betreuung zum 31. Januar 2018 aufgeben zu wollen. Ab dem 18. Oktober habe die Stadt in der Folge wiederholt die Anfrage beim Caritasverband gestellt, ob dieser Interesse an einer Übernahme der Trägerschaft habe. Eine abschließende Antworthabe der Caritasverband nicht gegeben. Er habe auch nicht mitgeteilt, zu welchem Zeitpunkt eine abschließende Antwort vorliegen würde. Daraufhin habe es am 2. November eine schriftliche Anfrage beim Caritasverband mit der Bitte um eine Entscheidung bis zum 6. November. gegeben. Die Mail-Antwort des Caritasdirektors habe erneut keine klare Aussage enthalten . Über diese Situation sowie über die Bereitschaft des Ganztagsvereins der Ernst-Barlach-Gesamtschule, die Maßnahme zu übernehmen, habe die Verwaltung den Jugendhilfeausschuss in öffentlicher Sitzung informiert.

Bei "Lernen am anderen Ort" handele es sich um eine intensiv-pädagogische Maßnahme. Kinder in akuten Krisen werden intensiv von Sonderpädagogen, Sozialarbeitern und Lehrern betreut und unterrichtet. Sie bleiben allerdings Schüler der Regelschule und kehren nach der Maßnahme dahin zurück.

(RP)