Voerde: Landrat Müller genehmigt den Voerder Haushalt

Voerde : Landrat Müller genehmigt den Voerder Haushalt

Landrat Ansgar Müller hat die von der Stadt Voerde vorgelegte Haushaltssatzung für 2018 und die damit verbundene Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes (HSK) genehmigt. Der Stadtrat hatte das Zahlenwerk, das ein Etatdefizit in Höhe von rund 1,54 Millionen Euro aufweist, im März einstimmig verabschiedet.

Der Landrat weist in seiner Begründung darauf hin, dass sich das Defizit im Haushaltsjahr 2018 und die kalkulierten Ergebnisse für 2019 bis 2021 gegenüber der Jahresplanung um durchschnittlich 570. 000 Euro jährlich verbessert hätten. Die Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung "wirken sich damit positiv aus". Auch sieht er den bis 2021 zu erzielenden Haushaltsausgleich - die Stadt hält diesen 2020 für möglich - gewahrt.

Positiv bewertet der Chef der Finanzaufsicht auch das installierte Controlling und die vorgesehene Berichterstattung der HSK-Umsetzung und fordert die Stadt auf, diese fortzusetzen. Die Berichte "ermöglichen eine zeitnahe Reaktion auf Entwicklungen". Gerade der Bereich der Transferaufwendungen für die Jugendhilfe bleibe dabei im Fokus. Zur Erinnerung: 2017 hatten enorm gestiegene Mehrausgaben vor allem bei den Hilfen zur Erziehung zu einer Haushaltssperre geführt.

Zur Kenntnis nimmt der Landrat, dass im Stellenplan 2018 eine Reduzierung um 1,06 vollzeitverrechnete Stellen vorgesehen ist und trotz dessen gegenüber 2017 mit einer Steigerung der Personalkosten von etwa 511. 000 Euro gerechnet wird.

Um eine Neuverschuldung zu vermeiden und die Haushaltsführung auf eine kontinuierliche Entschuldung auszurichten, empfiehlt der Landrat, die geplanten Investitionen auch weiterhin jährlich nach ihrer Dringlichkeit zu priorisieren.

(P.K.)
Mehr von RP ONLINE