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Land NRW verlängert Förderprojekt für wohnungslose Suchtkranke im Kreis Wesel

Diakonisches Werk Dinslaken : Förderung für wohnungslose Suchtkranke verlängert

Das Land NRW hat das Projekt bis Mai 2024 verlängert. Die Diakonie in Dinslaken unterstützt die Suchtberatung im rechtsrheinischen Teil des Kreises Wesel.

Das Land NRW hat grünes Licht gegeben und das Landesprogramm zur „Stärkung der Suchtberatung für wohnungslose Menschen im Kreis Wesel“ bis Mai 2024 verlängert. Das Projekt wird vom Diakonischen Werk Dinslaken im Rahmen der Landesinitiative gegen Wohnungslosigkeit in Nordrhein-Westfalen „Endlich ein Zuhause“ des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW, seit 1. Juni 2020 durchgeführt.

Es erreicht vor allem wohnungslose Menschen, die die Angebote von Sucht- und Drogenberatungsstellen aus unterschiedlichen Gründen bisher nicht wahrgenommen haben. Mittlerweile hat sich das Projekt der Diakonie gut etabliert. „Wir konnten bereits einige Menschen in eine eigene Wohnung oder eine therapeutische Wohngemeinschaft vermitteln“, berichtet Jonas Egelkraut, Mitarbeiter der Drogenberatung in Dinslaken.

Bezahlbarer Wohnraum ist schwer zu finden, daher sind gute Kontakte zu den Wohnungsgesellschaften unabdingbar. „Oftmals ist es aber schwierig alleine eine Wohnung zu finden, wenn beispielsweise die Prepaidkarte im Handy leer ist und man nirgendwo anrufen kann“, so Egelkraut. Aktuell geht es in vielen Gesprächen auf der Straße aufgrund der weiter anhaltenden pandemischen Lage auch um das Impfen. „Es ist wichtig die Menschen zu informieren und aufzuklären. Wenn nötig, werden die Betroffenen auch zu Impfterminen begleitet“, erklärt Christina Biederbeck, Teamkoordinatorin der Drogenberatung.

In Kooperation mit dem Caritasverband Moers-Xanten, deckt das Diakonische Werk Dinslaken den rechtsrheinischen Teil des Kreises Wesel mit dem Angebot ab. Moers bedient die linke Seite.