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Dinslaken: Lärmschutz an der Betuwe-Linie

Dinslaken : Lärmschutz an der Betuwe-Linie

Aufstellung des Aktionsplans geht in die zweite Runde. Bürger können sich bis zum 7. März melden.

Am Mittwoch, 24. Januar, beginnt die zweite Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung im Lärmaktionsplan Schiene. Bis zum 7. März hat die Öffentlichkeit dann die Gelegenheit, dem Eisenbahn-Bundesamt eine Rückmeldung zu dem Verfahren selbst und zum Lärmaktionsplan Teil A zu geben. Der daraus hervorgehende Lärmaktionsplan Teil B wird Mitte des Jahres veröffentlicht.

Die Teile A und B ergeben zusammen den Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken. Vom 24. Januar bis zum 7. März besteht die Möglichkeit, über eine Anwendung auf der Internetseite www.laermaktionsplanung-schiene.de an der zweiten Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung mitzuwirken. Alternativ hierzu können Beteiligungen auch per Post an das Eisenbahn-Bundesamt, Lärmaktionsplanung, Heinemannstraße 6, 53175 Bonn, geschickt werden. Im Rahmen der durch die EU-Umgebungslärmrichtlinie vorgeschriebenen Lärmaktionsplanung hatte das Eisenbahnbundesamt zuvor den Teil A seines Lärmaktionsplanes fertiggestellt. Dinslaken ist hier mit der Strecke 2270 Emmerich-Oberhausen - die sogenannte Betuwe-Linie - vertreten.

Im Rahmen der Beteiligung der Öffentlichkeit waren 296 Dinslakener Anmerkungen eingegangen. Diese Eingaben deuten darauf hin, dass der Schienenverkehr - speziell der Güterverkehr - hier als das vordringlichste Lärmproblem angesehen wird.

Die Menschen fühlen sich meistens zu Hause vom Schienenlärm gestört. Als besonders verbesserungswürdig werden Lärmschutzmaßnahmen an der Strecke selbst angesehen. Die technische Nachrüstung beziehungsweise Verbesserung von Güterzügen hat für die meisten Betroffenen bislang offenbar keinen spürbar positiven Effekt gebracht.

(RP)