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Kommunen zahlen 550.000 Euro für die Volkshochschule

Etatplan für 2020 ist aufgestellt : Kommunen zahlen 550.000 Euro für VHS

Träger der Volkshochschule Dinslaken-Voerde-Hünxe ist der Zweckverband, dem die drei Kommunen angehören. Das Gremium befasst sich in seiner nächsten Sitzung mit dem Etat der Bildungseinrichtung für das Jahr 2020.

Über zwei Millionen Euro an Erträgen und annähernd die gleiche Summe an Aufwendungen sieht der Entwurf des Haushaltplanes der Volkshochschule Dinslaken-Voerde-Hünxe für das Jahr 2020 vor. Die Städte Dinslaken und Voerde sowie die Gemeinde Hünxe, die zusammen den VHS-Zweckverband als Träger der Bildungseinrichtung bilden, werden sich mit über einer halben Million Euro an der Finanzierung der Arbeit ihrer Volkshochschule beteiligen.

Insgesamt macht die Verbandsumlage, die von Dinslaken, Voerde und Hünxe gemeinsam aufgebracht wird, etwas mehr als 551.000 Euro aus. Den größten Anteil trägt Dinslaken, den geringsten die Gemeinde Hünxe. In Zahlen bedeutet dies, dass Dinslaken entsprechend seinem prozentualen Anteil von 67,77 Prozent für das Jahr 2020 etwa 373.700 Euro in den gemeinsamen Topf für die Volkshochschule einzahlen muss. Der 22,05-Prozent-Anteil der Stadt Voerde entspricht etwa einem Betrag von 121.600 Euro. Der Anteil der Gemeinde Hünxe liegt bei 10,18 Prozent, was rund 56.100 Euro entspricht. Die prozentualen Anteile entsprechen dem Verhältnis der Teilnehmerzahlen der vergangenen drei Jahre aus dem Bereich der drei Kommunen.

Neben der Verbandsumlage finanziert sich die Volkshochschule überwiegend aus den Gebühren, welche die Teilnehmen für die Kurse und sonstigen Veranstaltungen bezahlen, anderen Einnahmen (beispielsweise Gelder für die Durchführung von bestimmten Angeboten) sowie aus Zuschüssen. Für das kommende Jahr wird mit Landeszuweisungen in Höhe von rund 361.000 Euro ausgegangen, die sogenannten Drittmittel (beispielsweise Gelder für die Durchführung von Schulabschlüssen) werden mit 651.000 Euro in der Finanzplanung veranschlagt.

Die Entgelte, die von den Teilnehmern zu zahlen sind, werden im Etatentwurf für das Jahr 2020 mit 460.500 Euro beziffert. Das sind exakt 10.000 Euro weniger als der Einnahmeansatz für das Jahr 2019 ausweist. Damit berücksichtigt die VHS den leichten Teilnehmerrückgang in den traditionellen Kursen. Die Gesamtsumme der Erträge für 2020 wird in der Finanzplanung mit 2,074 Millionen Euro ausgewiesen.

Die Aufwendungen betragen in Summe ebenfalls etwa 2,074 Millionen Euro. Bei den Ausgaben schlagen die Kosten für das Personal mit fast 1,64 Millionen Euro als der größte Finanzposten zu Buche. Davon erhalten die tariflich Beschäftigten 864.500 Euro, es sind nur Tariferhöhungen mit 3,7 Prozent sowie Beitragserhöhungen für die Rheinische Versorgungskasse und Sozialversicherung eingeplant.

725.000 Euro werden an Honoraren gezahlt. Mit 50.000 Euro sind Rückstellungen für Urlaub und Überstunden in der Finanzplanung berücksichtigt.

Die Sach- und Dienstleistungen werden mit 255.000 Euro veranschlagt. Hinzu kommen etwa 179.000 Euro an weiteren Aufwendungen.

Keine Veränderungen sind beim Stellenplan für das Jahr 2020 vorgesehen. Die Volkshochschule Dinslaken-Voerde-Hünxe verfügt insgesamt über zwölf Stellen für tariflich beschäftigte Mitarbeiter, es gibt keine Beamtenstellen.