Kirchenoberverwaltungsrat Wolfgang Röhl verabschiedet

Kopf der Woche: 42 Jahre im Dienst der Kirche

Am Reformationstag wurde Kirchenoberverwaltungsrat Wolfgang Röhl verabschiedet. Im Jahr 2000 wechselte er in den Kirchenkreis Dinslaken

Am Reformationstag hat Kirchenoberverwaltungsrat Wolfgang Röhl seinen Dienst im Verwaltungsamt des Evangelischen Kirchenkreises Dinslaken beendet. „Ihr Dienst hat uns gut getan, weil Sie ihn mit einer sehr freundlich-zugewandten Art, aber auch mit viel Sachkenntnis, vor allem im Bereich des kirchlichen Rechts, versehen haben“, sagte Superintendent Friedhelm Waldhausen bei der Verabschiedung im Haus der Kirche.

Röhl hatte 1976 seine kirchliche Laufbahn beim Evangelischen Gemeindeverband in Rheinhausen begonnen, 1989 wechselte er in den Gesamtverband Mülheim und kam dann in den Nachbarkirchenkreis Oberhausen, wo er seinen jetzigen Kollegen im Verwaltungsamt, Martin Maas, kennenlernte. 2000 wechselte er in den Kirchenkreis Dinslaken als Leiter des Gemeinsamen Gemeindeamtes mit Sitz an der Wiesenstraße. Dort waren zunächst nur fünf Gemeinden unter einer gemeinsamen Verwaltung zusammengeschlossen. Ab 2014 wurde Röhl Leiter des Gemeinsamen Verwaltungsamtes aller acht Gemeinden des Kirchenkreises Dinslaken. Jetzt beendete er als Leiter der Superintendentur seinen Dienst bei der Evangelischen Kirche.

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„Kirche und damit auch die kirchliche Verwaltung sind ständig Veränderungen unterworfen“, so Superintendent Waldhausen. Da brauche es einen festen Bezugspunkt in all dem Wandel und der sei für Wolfgang Röhl immer seine Nähe zur Kirche gewesen. „Verwaltung steht für Sie immer im Dienst der Verkündigung des Evangeliums“, so Waldhausen.

Liebevoll-humorig verabschiedeten die Kolleginnen und Kollegen des Verwaltungsamtes Wolfgang Röhl. Sie hatten Aussprüche gesammelt, die er immer wieder gerne von sich gab. Und diese Aussprüche illustrierten aufs Beste seine Haltung und seine Art von Humor. Einige Sätze: „Da müssen wir uns gedanklich noch mal schwängern lassen!“ Oder: „Ein Blick ins Gesetz erleichtert die Rechtsfindung!“ Und schließlich: „Freundlichkeit ist eine Gabe, die uns allen gut zu Gesicht stehen würde!“ P.N.

(P.N.)
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