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Dinslaken: Kinderschutzbund: Neues Konzept für die Arbeit in Lohberg

Dinslaken : Kinderschutzbund: Neues Konzept für die Arbeit in Lohberg

Ende des Monats wird auf der Mitgliederversammlung des Kinderschutzbundes Dinslaken-Voerde ein neuer Vorsitzender gewählt.

Es gibt einen Kandidaten, der die Nachfolge von Dieter Oelschlägel, der im Frühjahr das Amt niederlegte, antreten will. Gleichzeitig erklärte Reiner Freikamp, stellvertretender Vorsitzender des Ortsverbandes, dass der Jugendquartiersmanager Önay Duranöz bis Ende des Jahres mit einer halben Stelle in Lohberg verbleibt. Das sei mit ihm so abgesprochen.

Die Nachricht, dass er im Oktober innerhalb des Kinderschutzbundes eine andere Stelle übernehmen soll, hatte für Unruhe gesorgt. Wie Rainer Freikamp erklärte, arbeite man zurzeit an einem Konzept, wie die Arbeit in Lohberg fortgesetzt werden kann. Neben dem Jugendquartiersmanager geht es dabei auch um die Gemeinwesenarbeit und um die Schülerpersonalagentur. In Gesprächen mit der Stadt und anderen Trägern gehe es darum, diese Arbeit auf neue Füße zu stellen, so Freikamp.

Die Arbeit des Jugendquartiermanagers habe nie zur Disposition gestanden, betonte Freikamp. Weil die Finanzierung nicht gesichert ist, gebe es Überlegungen, wie man Dinge bündeln könne. Die Arbeit in Lohberg werde sich ein Stückweit verändern, sie werde anders organisiert. Die Gründung des Betriebsrates Anfang des vergangenen Jahres sei zu einem ungünstigen Zeitpunkt gekommen, meint Freikamp. Mitarbeiter sprechen davon, dass die Zusammenarbeit zunächst gar nicht funktionierte. Bei für den Verein wichtige Entscheidungen seien die Gespräche zwischen Vorstand, Geschäftsführung und Betriebsrat schleppend verlaufend. Aus Sicht von Freikamp habe sich mittlerweile alles relativiert, das Verhältnis habe sich normalisiert. Kritik wird auch daran geübt, dass in einigen Fällen Anträge auf Mitgliedschaft, die von Mitarbeitern gestellt worden sind, zurückgestellt wurden. Es gab den Hinweis, dass über die Anträge auf der Mitgliederversammlung am 26. Oktober entschieden werde. Aus Sicht von Freikamp hat der Vorstand das Recht, so zu verfahren.

Freikamp selbst will nicht Vorsitzender werden, sondern sein Amt noch ein Jahr behalten. Dann werde er sich aus dem Verein zurückziehen.

(mt)