KG Gruen-Weiss Walsum bereit Session vor

Prinzenpaar steht in den Startlöchern : Wer regiert die gruen-weissen Narren?

Das neue Prinzenpaar wird am 17. November in der Walsumer Stadthalle gekürt. Gleichzeitig werden die bisherigen Regenten Thomas I. Klappach und Anja I. Granderath verabschiedet.

Nach Jahrhundertsommer und goldenem Herbst steuern wir unaufhaltsam auf die fünfte Jahreszeit zu. Gerade in Walsum, bekanntlich eine Hochburg des niederrheinischen Brauchtums, leben viele Karnevalisten. Sie alle können den Elften im Elften kaum erwarten und fragen sich schon jetzt, welche Prinzenpaare in der kommenden Session in Walsum regieren werden. Um die Gerüchteküche weiter anzuheizen, veröffentlicht die Karnevalsgesellschaft Gruen-Weiss Walsum ein Portrait der Thronfolger mit versteckten Hinweisen, doch nennt sie noch keine Namen. Das neue Prinzenpaar der Gruen-Weissen wird am Samstag, 17. November. Beginn 20 Uhr, in der Walsumer Stadthalle gekürt. An diesem Abend werden zudem die bisherigen Regenten Thomas I. Klappach und Anja I. Granderath verabschiedet.

Schon mehrfach wurden die Gruen-Weissen in Walsum von einem Krebs regiert, einmal sogar namentlich. Und dass im rheinischen Karneval eine Jungfrau das Dreigestirn komplettiert, ist nicht nur im Kölner Raum wohlbekannt. Auch darauf kann sich das hiesige Narrenvolk in der kommenden Session freuen. Doch wie immer steht das neue Prinzenpaar noch in den Sternen. Bis auf wenige vereinseigene Astrologen können nur wenige Auserwählte die Sterne deuten. Erst mit der Proklamation an 17. November werden die neuen Lichtgestalten gemeinsam mit vielen Raketen in die närrische Umlaufbahn geschossen. Das Paar, um das es diesmal geht, kennt sich seit ein paar Jahren. Beide stammen aus Walsum und kamen schon früh mit dem Karneval in Berührung. Gemeinsam lieben sie die heiße Phase in der fünften Jahreszeit von Altweiberfastnacht bis Rosenmontag und sind dann besonders närrisch. In jeder Familie spielte der Bergbau eine große Rolle, was auch dem Lebenslauf der Gruen-Weissen entspricht. Die Vorfahren der Kandidaten verdienten ihre Brötchen auf einer Zeche und lebten in einer typischen Bergarbeitersiedlung. In den Häusern der Eltern oder Großeltern verbrachten die angehenden Regenten einen Großteil ihrer Kindheit in unmittelbarer Nachbarschaft, ohne sich aber über den Weg zu laufen. Für Seine Tollität ist die Prinzenwürde sein ganz großer Wurf, für Ihre Lieblichkeit ein absoluter Kindheitstraum. Essen stellt im Leben des Thronfolgers einen wesentlichen Faktor. Er ist ein echter Suppenkasper, aber im Gegensatz zu der literarischen Vorlage liebt er dieses Gericht in allen Variationen. Dass er darüber hinaus einen süßen Zahn hat, sieht man ihm nicht an, doch schwärmt er für gewisse Köstlichkeiten aus Lübeck. Mit sportlicher Aktivität hält er seine Figur. Früher brachte er die gegnerischen Stürmer mit seiner Ruhe zur Verzweiflung, heute zeigt er die Nerven an der Scheibe.

Die neuen Regenten sind Tierfreunde. Er sieht am liebsten den Fohlen auf der grünen Wiese zu, sie ist verantwortlich für einen ganzen Mäusezirkus. Dass es in ihrem Zirkus immer lustig zu geht, kommt der künftigen Lieblichkeit sehr entgegen, Sie ist für jeden Spaß zu haben und könnte sich bei trockenen Witzen kugeln vor Lachen. Kulinarisch liebt sie die mediterrane Küche, was sicher auch mit den Kochkünsten von Mutter und Großmutter zu tun hat.

Beim Tanzen rückt sie den Kalorien zu Leibe. Um die Prinzessin bei Laune zu halten, hat Seine Tollität daher drei Möglichkeiten. Entweder er trifft den Humor seiner Partnerin oder er führt sie ständig auf die Tanzfläche oder er besticht durch den Geschmack von führenden Schweizer Chocolatiers.

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