Jugendhilfeausschuss Dinslaken

Dinslaken : Neue Skateranlage wird vorgestellt

Rund 300.000 Euro sind für die neue Anlage am Volkspark vorgesehen, davon 30.000 Euro für eine Lichtanlage.

Mit dem Neubau der Skateranlage am Volkspark beschäftigt sich jetzt am Donnerstag, 20. September, ab 17 Uhr der Jugendhilfeausschuss in der Klaraschule. Bereits im Frühjahr 2017 hatte der Rat der Stadt die Neuplanung der Skateranlage beschlossen. In die Planungen waren Nutzer der Anlage eingebunden: eine Prioritätenliste wurde von ihnen erstellt, ein Workshop durchgeführt, der Kontakt zum Planungsbüro wurde gepflegt. Nun wird die fertige Entwurfsplanung den Ausschussmitgliedern vorgestellt.

Sie beinhaltet eine Streetskater-Anlage mit verschiedenen Elementen, die sich auf der Straße wiederfinden: ein Stufenset, verschiedene Rails, eine Hip, eine Wall und ein London Gap. Derzeit kann die Anlage nur linear befahren werden. Im neuen Entwurf können hingegen die Fahrspuren gekreuzt werden. So ergeben sich mehr Nutzungsmöglichkeiten.

Auch die Nebenflächen der Anlage sollen neu gestaltet werden. Der vorhandene „Jugendtreff“ sowie Bänke werden versetzt. Vor den Bänken entsteht eine freie Fläche, die ermöglicht, verschiedene Trick-Skate-Spiele direkt vor Zuschauern durchzuführen. Der vorhandene See-Container, in dem die Organisatoren des PDS-Contest Materialien lagern, wird in den hinteren Bereich versetzt.

Die Stadt rechnet mit Kosten in Höhe von 270.000 Euro allein für den Bau der Skateranlage. Hinzu kommen 30.000 Euro für eine Lichtanlage. Insgesamt werden also für die Neugestaltung der Skateranlage 300.000 Euro veranschlagt. Unabhängig davon, ob die Installation einer Lichtanlage vorgenommen wird, hat die Stadt vorab einen Antrag aus Städtebauförderung über die Gesamtsumme von 300.000 Euro gestellt. Der Förderbetrag liegt bei 270.000 Euro, zehn Prozent des Antragsvolumes, also 30.000 Euro, müsste die Stadt als Eigenanteil leisten.

Unabhängig davon, ob eine Lichtanlage installiert wird, kommen Wartungsarbeiten im Fünf-Jahres-Rhythmus auf die Stadt zu. Dafür seien noch einmal 12.500 Euro in der Haushaltsplanung zu berücksichtigen.

(big)
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