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Dinslaken In Ossenberg soll Ruhehafen für Binnenschiffer entstehen

Dinslaken · Das Thema Wasserwege im Kreis Wesel beschäftigte jetzt die Mitglieder des Umwelt- und Planungsausschusses.

Hermann Poppen, der Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Duisburg-Meiderich, referierte ausführlich über den Zustand der Kanäle, Brücken und Schleusen im Kreisgebiet. Die Verwaltung hatte ihn zu der Sitzung ins Weseler Kreishaus geladen, da im Zusammenhang mit der Entwicklung des Bundesverkehrswegeplanes für den Kreis und seine Kommunen nicht nur die künftige Ausgestaltung der B 8 auf den Stadtgebieten Dinslaken und Voerde von Belang ist. Im Kreis Wesel ist die Logistikbranche ein großer Wirtschaftsfaktor. Gerade für diese Branche ist die Verkehrsinfrastruktur von besonderer Bedeutung.

Hermann Poppen erklärte, dass "die Kanäle den Verkehr enorm entlasten, da rund 4.800 Lkw mit rund 20 Tonnen Ladung pro Tag weniger über die Straßen rollten". Aus seiner Sicht würden mittelfristig 750 Millionen Euro für Instandsetzung und Neubauten benötigt. Das Geld sei da, es fehle jedoch an qualifizierten Fachkräften, um alle notwendigen Maßnahmen in Gang zu setzen.

Im Verlauf der Sitzung stimmten die Ausschussmitglieder einer von der Kreisverwaltung erarbeiteten Stellungnahme an den Regionalverband Ruhr als Regionalplanungsbehörde zu. Mit dieser Stellungnahme begrüßt der Kreis die Planung eines Ruhehafens für die Schifffahrt auf dem Rhein im linksrheinischen Rheinberg-Ossenberg als eine wichtige Maßnahme für die Sicherstellung des Warentransports auf dem Wasserweg.

Poppen hatte zu Beginn seines Referates betonte, wie wichtig Ruhehäfen für Schiffer seien. Denn Genau wie Lkw-Fahrer, müssten auch Schiffer ihre Ruhezeiten einhalten. Und genau wie Lkw-Fahrer an Raststätten hätten Schiffer große Probleme, passende Ruheplätze zu finden.

(RP)
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