In Dinslaken sind in 2017 rund 200 neue Wohnungen entstanden

Aus der Statistik der NRW.Bank : 200 neue Wohnungen in Dinslaken

Die NRW Bank hat die neuen Wohnungsmarktprofile für die Kommunen in NRW vorlegt. Auch für Dinslaken, Voerde und Hünxe Liegen die Daten vor, die einen Überblick über Trends und Strukturen des Wohnungsmarktes geben sollen.

Insgesamt 48.3000 Wohnungen wurden im Jahre 2017 in Nordrhein-Westfalen gebaut. Im Vergleich zum Vorjahr betrug dies eine Steigerung von 2,4 Prozent. Dennoch reicht der Neubau, so stellt die NRW.Bank fest, nicht aus, um den hohen Bedarf an Wohnungen zu decken. Wie sich der Wohnungssektor in den Kommunen entwickelt hat, geht aus  den Wohnungsmarktprofilen hervor, die die NRW.Bank jetzt herausgegeben hat.

Basierend auf den Daten für das Jahr 2017 wird für Dinslaken ein Bestand an 33.649 Wohnungen ausgewiesen. Der Anteil davon an Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern liegt bei 38,9 Prozent. Zum Vergleich: in Kommunen vergleichbarer Größenordnung mit 50.000 bis 100.000 Einwohnern liegt der Anteil bei 45,3 Prozent, im Land NRW bei 41,3 Prozent. 57,2 Prozent der Wohnungen befinden sich in Mehrfamilienhäusern (vergleichbare Kommunen: 50,7 Prozent; Land: 54,4 Prozent). Der Anteil der Sozialwohnungen in Mehrfamilienhäusern wird mit 11,3 Prozent angegeben (vergleichbare Kommunen: 10,7 Prozent; Land: 9,4 Prozent). Fast 46 Prozent des Wohnungsbestandes ist vor 1970 gebaut worden, wie das Dinslakener Profil ausweist (vergleichbare Kommunen: 51,6 Prozent, Land: 54,3 Prozent). Die durchschnittliche Wohnfläche je Wohnung wird mit 88,3 Quadratmetern ausgewiesen (vergleichbare Kommunen: 92; Land: 90,4 Quadratmeter). Der mittlere Preis für baureifes Land in Dinslaken liegt bei 240 Euro pro Quadratmeter, die mittlere Nettokaltmiete bei Wiedervermietung beträgt 6,38 Euro je Quadratmeter. Der mittlere Kaufpreis für Eigenheime in Dinslaken beträgt rund 289.000 Euro, wie im Wohnungsmarktprofil der NRW.Bank weiter ausgeführt wird. 2017 wurden in Dinslaken rund 200 neue Wohnungen fertiggestellt.

Der Wohnungsbestand in Voerde wird mit 17.053 angegeben. davon befinden sich 51,3 Prozent in Ein- und Zweifamilienhäusern sowie 46,3 Prozent in Mehrfamilienhäusern. Der Anteil der Sozialwohnungen liegt bei 8,8 Prozent. Fast 41 Prozent der Wohnungen wurden vor 1970 errichtet. Das Wohnungsmarktprofil der NRW.Bank für Voerde weist aus, dass der mittlere Preis für baureife Grundstücke bei 160 Euro pro Quadratmeter liegt. Die mittlere Nettokaltmiete bei Wiedervermietung beträgt 5,57 Euro pro Quadratmeter. Der mittlere Kaufpreis für ein Eigenheim wird mit 243.500 Euro ausgewiesen. 2017 wurden in Voerde insgesamt 140 Wohnungen in Ein- und Zwei- sowie Mehrfamilienhäusern fertiggestellt.

In der Gemeinde Hünxe wurden im Berichtsjahr nur zwei Wohnungen fertig, so die Statistik der NRW. Bank. Der Bestand an Wohnungen wird mit 6140 angegeben. Der Anteil der Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern macht rund 70 Prozent aus und entspricht dem von Kommunen vergleichbarer Größe (10.000 bis 20.000 Einwohner). 25,6 Prozent der Wohnungen befinden sich in Mehrfamilienhäusern. Der Anteil der Sozialwohnungen beträgt 5,5 Prozent (Land: 9,4 Prozent) und ist damit recht niedrig. Für ein Eigenheim muss in Hünxe als mittlerer Kaufpreis mit 299.000 Euro gerechnet werden. Baureifs Land kostet 160 Euro (mittlerer Preis) pro Quadratmeter.