Voerde: Im Fahrradsattel Kilometer sammeln

Voerde : Im Fahrradsattel Kilometer sammeln

Bei der Aktion "Stadtradeln in Voerde" tritt Familie Neukäter kräftig in die Pedale.

Eigentlich hatte Familie Neukäter geplant, mit drei Generationen an den Start zu gehen. "Eine ist leider ausgefallen", berichtet Petra Neukäter. Aber sie, ihr Ehemann Alwin und Sohn Nico wollen nun gemeinsam bis Ende des Monats auf dem Fahrrad Kilometer sammeln.

Die erste gemeinsame Tour haben die drei schon hinter sich. Zum Auftakt des Stadtradelns in Voerde sind sie direkt eine 55-Kilometer-Route gefahren. "Die Teilnehmer waren von der Auftakttour alle begeistert", erzählt Petra Neukäter. Die Familie möchte diese auch gerne noch mal für sich selbst wiederholen.

Ansonsten fährt die Familie generell gerne Fahrrad, unternimmt öfter mal Radtouren und ist auch bei den Radwandertagen in der Region immer mit dabei.

"Eigentlich kommt die Aktion für uns drei Wochen zu spät", erzählt Alwin Neukäter. Denn da war die Familie in Ostfriesland im Urlaub und hat in zwei Wochen mehr als 400 Kilometer mit dem Rad zurückgelegt. "Bei drei Leuten wären das schon über 1200 Kilometer gewesen. Aber leider gilt vorher fahren ja nicht", erklärt Alwin Neukäter weiter. Konkrete Pläne, um möglichst viele Kilometer zusammenzubekommen, haben die drei Neukäters nicht. Erst einmal zählen die kleinen Alltagsfahrten. "Ich fahre jeden Tag mit dem Fahrrad zur Schule", erzählt der 13-jährige Nico. So kommen für ihn täglich vier Kilometer zusammen. Auch die gemeinsamen Fahrten mit seinem Vater zum Üben des Tambourkorps Möllen werden wohl in den kommenden Wochen mit dem Fahrrad erledigt. Und auch Mutter Petra macht kleine Einkaufstouren lieber mit dem Rad. "Wenn ich nicht gerade einen Großeinkauf mache, fahre ich lieber mit dem Fahrrad in die Stadt. Das geht meistens schneller, als mit dem Auto und man muss keinen Parkplatz suchen", erzählt sie.

Ein paar Touren haben sich die Neukäters dann aber doch noch vorgenommen. "Wir wollten noch zum Landschaftspark Duisburg-Nord fahren und uns die Sandburg dort anschauen", berichtet Petra Neukäter.

Und auch Richtung Xanten soll sie eine Radtour führen. Ein konkretes Ziel, wie viele Kilometer sie in den drei Wochen absolvieren wollen, in denen der Wettbewerb läuft, haben sie allerdings nicht.

Und sie sehen das Ganze auch nicht als Wettkampf. "Gegen das Team vom ADFC haben wir ohnehin keine Chance", kommentiert Nico das Teilnehmerfeld. "Dabei sein ist alles", ergänzt Alwin Neukäter. Denn schließlich ist die Aktion Stadtradeln eine Aktion zu Gunsten der Umwelt, die dafür wirbt, mit Radverkehr Kohlendioxid-Emission zu vermeiden. Also radelt die Familie für einen guten Zweckund tritt dabei kräftig in die Pedale.

(RP)
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