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Hünxe unterstützt Welterbe-Projekt

Hünxer Rat verabschiedet Mitglieder : Hünxe unterstützt Welterbe-Projekt

Das Projekt „Industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet“ ist Thema im Hünxer Rat. Damit bewirbt sich die Stiftung Industriedenkmalpflege NRW um die Eintragung als UNESCO-Welterbe. Teile des Hünxer Gemeindegebiets – die Lippe und der Wesel-Datteln-Kanal – sind Bestandteile des Welterbe-Projekts.

Zur letzten Sitzung in der ablaufenden Wahlperiode trifft sich der Hünxer Gemeinderat am Mittwoch, 28. Oktober, um 17 Uhr im Rathaus. Dabei werden auch die ausscheidenden Ratsmitglieder und stellv. Bürgermeisterinnen von Dirk Buschmann verabschiedet.

Folgende acht Ratsmitglieder wurden nicht wiedergewählt und scheiden aus dem Gremium aus: Angela Bachem-Brögger (UWH), Jürgen Kosch (UWH), Karl-Heinz Kühl (SPD), Marion Lukassen (SPD), Karin Neuhaus (CDU), Hans Nover (EBH), Marcus Rohrbacher (CDU) und Wolfgang Schüring (fraktionslos).

Ferner stehen die bisherigen drei stellvertretenden Bürgermeisterinnen Ingrid Meyer (CDU), Waltraud Schilling (SPD) und Heike Kohlhase (Grüne) für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung und werden ebenfalls aus ihrem Amt verabschiedet.

Aber es gibt noch andere Tagesordnungspunkte: In der Sitzung mit Einwohnerfragestunde wird die Verwaltung zur aktuellen Situation in der Corona-Krise berichten, sowohl zu den aktuellen Maßnahmen und Einschränkungen als auch zu den finanziellen Auswirkungen.

Der Rat muss die Stellplatzsatzung der Gemeinde Hünxe beschließen – die Frage ist nur, ob mit einer maßvollen Privilegierung von Mehrfamilienwohnhäusern (ab drei Wohneinheiten) mit Seniorenwohnungen, oder alternativ mit einem Stellplatzschlüssel, der auf 1,5 Stellplätze pro Wohneinheit erhöht wird. Der erst genannte Verwaltungsvorschlag war im jüngsten Haupt- und Finanzausschuss, wie berichtet, von der Politik zugunsten des letzteren Beschlussvorschlages abgelehnt worden. Neben dem Bebauungsplan „Küsterstege“ in Drevenack und der Flächennutzungsplanänderung am Gelände des Reit- und Fahrvereins Bruckhausen ist ein Thema auch das Projekt „Industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet“. Damit bewirbt sich die Stiftung Industriedenkmalpflege NRW um die Eintragung als UNESCO-Welterbe.

Teile des Hünxer Gemeindegebiets – die Lippe und der Wesel-Datteln-Kanal – sind Bestandteile des Welterbe-Projekts. Laut Gebietsentwurf werden in Hünxe keine „Pufferzonen“ oder „Sichtachsen“ eingetragen, die bauliche Planungen oder Bauvorhaben beeinträchtigen könnten, lediglich die Elemente als solches sind Bestandteil des Projekts. Unter diesen Voraussetzungen unterstützt die Gemeinde Hünxe die Bewerbung.

(P.N.)