Dinslaken: Hertie-Eigentümer wollen Zusammenarbeit

Dinslaken: Hertie-Eigentümer wollen Zusammenarbeit

Die Eigentümer des Dinslakener Hertie-Gebäudes beobachten offenbar mit Argusaugen die Entwicklung auf dem Hans-Böckler-Platz. Zur Bürgerbeteiligung gestern im Dinslakener Ratssaal über die Pläne für das Einkaufszentrum, das dort entstehen soll, hatte sie jedenfalls gleich vier Vertreter entsandt. Und die Hertie-Eigentümer sehen die Entwicklung auf dem Böckler-Platz wohl auch mit einiger Sorge, wie die Fragen ihrer Vertreter deutlich erkennen ließen.

Denn diese Frage kreisten nur um ein Thema: Wie kann sichergestellt werden, dass beim Bau des neuen Einkaufszentrums auch das Hertie-Grundstück so einbezogen werden kann, dass eine für Kunden attraktive Planung aus einem Guss entsteht. Lars Klatte, Architekt der Hellmich-Gruppe, die bekanntlich das Einkaufszentrum bauen wird, und Dinslakens Planungsamtsleiter Karl-Heinz Rudorf, machten immer wieder deutlich, dass dies natürlich bei allen Überlegungen berücksichtigt worden sei. Rudorf gab allerdings auch mehrfach den Hinweis, dass das Planungsrecht da Grenzen setze, da man in der Bebauungsplanung ja nicht konkret das Gebäude eines anderen Eigentümers einbeziehen können. Sein Hinweis: Unter diesem Gesichtspunkt sei es natürlich empfehlenswert möglichst früh zu einvernehmlichen Vorschlägen zu kommen. Das sahen die Hertie-Vertreter offenbar auch so. Auf Nachfrage von Horst Eickhoff, Vorsitzender des Dinslakener Stadtmarketingvereins, machten sie deutlich, wie groß das Interesse daran sei, zu einer gemeinsamen Lösung mit der Stadt und Hellmich zu kommen.

(RP)