Dinslaken Handbuch für die Frau

Dinslaken · Dinslaken/Voerde/Hünxe (ab) Das neue und dritte Frauenhandbuch der Gleichstellungsstellen Dinslaken, Voerde und Hünxe ist da. Es ist ein Wegweiser für die Frau im Institutionen-Dschungel. Pünktlich zum internationalen Frauentag erscheint das neue Frauenhandbuch der Kommunen Dinslaken, Voerde und Hünxe. Fünfzehn Monate arbeiteten die Gleichstellungsbeauftragten Marianne Lauhof (Dinslaken), Bettina Loogen (Voerde) und Anke Schott (Hünxe) an dem bereits dritten Buch dieser Art. „Es ist ein Nachschlagewerk für Frauen. Oft erhielten wir Anrufe und wurden zum Beispiel nach Selbsthilfegruppen gefragt. Wir verstehen uns als Vermittler für Organisationen“, so Schott.

Das Frauenhandbuch ist eine Sammlung nicht kommerzieller Institutionen und Netzwerke aus dem Umkreis, die für Frauen interessant und wichtig sein könnten. Diese stellen hier sich und ihre Arbeit vor. „Dieses Buch soll als Wegweiser für Frauen dienen“, sagte Loogen.

Viele neue Gruppen

Neu an dem aktuellen Band ist die Auflistung aller Adressen am Ende des Buches, in dem nun auch vermehrt Internetadressen zu finden sind. Alle Einrichtungen, die schon in den letzten Frauenhandbüchern vertreten waren, sind auch im aktuellen Buch wieder dabei, sofern sie noch existieren. Mit Annoncen in Zeitungen suchten die Gleichstellungsbeauftragten nach weiteren interessierten Vereinen.

„Wir erheben aber keineswegs einen Anspruch auf Vollständigkeit. Gruppen, die noch aufgeführt werden möchten, können sich gerne melden“, sagte Marianne Lauhof. Im Internet wird das Frauenhandbuch ständig aktualisiert. Hier können sich Interessierte Neuigkeiten und die Programme der neu entstandenen Einrichtungen ausdrucken. „ Es gibt viele Institutionen in der Umgebung, da kann man kaum alle erfassen. Außerdem kommen ständig viele neue Gruppen hinzu. Deren Daten müssten als Einlage zusätzlich in das Buch gelegt werden, denn alle paar Monate ein neues Buch herausgeben, können wir natürlich nicht“, so Bettina Looge. „Es war schon eine Menge Fummel- und Handarbeit. Wir haben uns bemüht, dem Buch ein ansprechendes Aussehen zu geben.“

Kooperation ist wichtig

Dass es schon das zweite Buch ist, das in Kooperation der Kommunen erscheint, zeige, dass sie zusammenwachsen. „Zwar ist Hünxe erst jetzt neu dabei, doch es wird deutlich, dass das Netzwerk größer wird und dass die Zusammenarbeit sehr wichtig ist“, ist Anke Schott überzeugt. „Es ist auffällig, dass es nicht weniger Institutionen geworden sind vom zweiten bis zum dritten Buch. Das ist sehr erfreulich“, so Marianne Lauhof. Dennoch gebe es Veränderungen innerhalb der Gruppen. „Der Nachwuchs fehlt und die Menschen möchten sich nur ungern ,lebenslänglich’ an eine Institution oder eine Gruppe binden“, meint Anke Schott.

(RP)