Dinslaken Hallensanierung: Entscheidung Winter 2015

Dinslaken · Die Pläne sowie die Förderanträge für die Kathrin-Türks-Halle werden weiter konkretisiert.

 Die Kathrin-Türks-Halle muss saniert werden, wenn die Stadt Dinslaken sie weiterhin betreiben will.

Die Kathrin-Türks-Halle muss saniert werden, wenn die Stadt Dinslaken sie weiterhin betreiben will.

Foto: RP-Archivfoto

Die Entscheidung, ob die Kathrin-Türks-Halle nun saniert wird oder nicht, fällt voraussicht lich erst im Winter des nächsten Jahres. Bis dahin wird die Verwaltung die notwendigen Planungen für dieses Projekt weiter vorantreiben. Allerdings ließ die Beigeordnete Christa Jahnke-Horstmann in der gestrigen gemeinsamen Sitzung des Bauausschusses sowie des Kultur- und Partnerschaftsausschusses keinen Zweifel daran, dass es eine Sanierung der Stadthalle wird geben müssen, wenn die Kommune sie weiterhin betreiben will.

In der Sitzung gab Jahnke-Horstmann den Mitgliedern der beiden Ausschüsse gestern einen Bericht zum bisherigen Stand der Planungen zur Hallensanierung und warf einen Blick zurück. Sie erinnerte daran, dass es im vergangenen Jahr um die Gründung der DIN-Event GmbH ging, die dann zum 1. Januar 2014 an den Start gehen konnte. Ein Projektentwickler wurde mit der weiteren Konkretisierung der Hallensanierung beauftragt und eine dezernatsübergreifende Arbeitsgruppe eingesetzt. Als erfreulich für die Kommune wurde die Nachricht, bewertet, dass das Vorhaben eventuell aus dem Programm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" gefördert werden kann. Zwischenzeitlich ist ein entsprechender Förderantrag gestellt worden und muss bis Mitte 2015 weiter konkretisiert werden. Zudem ist bis Frühjahr nächsten Jahres die Entscheidung zu treffen, ob in der Halle eine Dauergastronomie eingerichtet werden soll. Jahnke-Horstmann rechnet damit, dass im Herbst 2015 die Entscheidung über den Dinslakener Förderantrag und die Förderhöhe fällt. Danach muss die Kommune für sich das Votum abgeben, ob sie das Sanierungsprojekt umsetzt.

Grünes Licht gab später der allein weiter tagende Bauausschuss zur Sanierung des Westflügels des Rathauses - und dies einstimmig. Mit den Arbeiten zur Umgestaltung des Empfangsraumes im Erdgeschoss ist bereits begonnen worden. Die Kosten hierfür liegen bei rund 130 000 Euro. Demnächst soll der Bereich der jetzigen Stadtkasse, die im Dachgeschoss untergebracht ist, folgen. Die vorhandene Bürofläche ist zu klein, die dort herrschenden Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter bezeichnete Baudezernent Dr. Thomas Palotz als "katastrophal".

Durch die Sanierung soll für die 24 Mitarbeiter der Stadtkasse mehr Bürofläche durch die Umwandlung von Akten- und Lagerräumen geschaffen werden. Die neuen Büros werden modern ausgestattet und erhalten beispielsweise Einbauschränke. Zudem wird die auch Zugänglichkeit für die Bürger verbessert. Eingerichtet wird eine Wartezone für Kunden. Die dafür anfallenden Kosten liegen bei 362 000 Euro. Im Jahre 2016 soll das Rathaus dann mit einer neuen Telefonanlage ausgestattet werden.

(RP)