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Dinslaken: Gutachten: "Keine Bergschäden" im Bruch

Dinslaken : Gutachten: "Keine Bergschäden" im Bruch

"Keine Bergschäden außerhalb des Einwirkungsbereiches des Bergwerks Lohberg/Osterfeld" stellte die Bezirksregierung Arnsberg in einem Gutachten über die Bodensenkungen im Bereich der ehemaligen Zeche fest. Das im Auftrag der NRW-weit zuständigen Abteilung für Bergbau und Energie der Bezirksregierung erstellte Gutachten deckt den Zeitraum von Ende 2003 bis Oktober 2010 ab. Lohberg hat im Dezember 2005 seine Förderung eingestellt. Das Gutachterteam der TU Clausthal kommt zu dem Ergebnis, dass außerhalb des prognostizierten Einwirkungsbereiches des Bergwerkes "nur geringe Bodensenkungen bis maximal elf Zentimeter aufgetreten sind, von denen keine Bergschäden zu erwarten sind".

Betroffen seien Bruckhausen, Dinslaken-Grafschaft, Oberhausen-Sterkrade und Dinslaken. Die Höhenänderungen im Bereich Bruch seien auf "überlagernde Einflüsse aus dem Abbauen der Bergwerke Lohberg/Osterfeld und Walsum" zurückzuführen. In der Grafschaft sei ein überlagernder Einfluss aus dem Abbaubereich des Steinkohlenbergwerks Prosper-Haniel zu erkennen. Grundsätzlich kämen neben bergbaulich verursachten Bodenbewegungen andere Ursachen für Bodenbewegungen an der Oberfläche in Frage - Grundwassergewinnung oder bergbauliche Entwässerungsmaßnahmen.

Eine hundertprozentige Abgrenzung sei nicht möglich. Die Ergebnisse des Gutachtens wurden Landtag und Kommunen vorgelegt.

(RP)