1. NRW
  2. Städte
  3. Dinslaken

Grill und Kamin rufen Feuerwehr in Dinslaken auf den Plan

Viele Einsätze, aber nicht „silvesterbedingt“ : Grill und Kamin rufen Feuerwehr auf den Plan

Aus polizeilicher Sicht war die Silvesternacht ruhiger als sonst. Trotzdem hatten Feuerwehr und Rettungskräfte über den Jahreswechsel hinweg viel zu tun. Das lag aber nicht an Silvester.

Der Jahreswechsel war aus Sicht der Polizei vergleichsweise ruhig: Es gab weniger in der Silvesternacht kreisweit weniger Vorfälle, die polizeiliches Einschreiten erforderten, als noch im Vorjahr. In Dinslaken gab es aber für Feuerwehr und Rettungsdienst trotzdem viel zu tun, wie die Feuerwehr mitteilt. Sie seien zum Jahreswechsel „stark gefordert“ gewesen: „Die Einsatzkräfte mussten insgesamt zu 31 Rettungsdiensteinsätzen und sieben Feuerwehreinsätzen ausrücken.“ Allerdings standen diese nicht mit Silvester in Zusammenhang.

So alarmierten Bürger im Averbruch am Silvestertag in der Mittagszeit die Feuerwehr, weil sie Rauch bemerkt hatten. Die Brandbekämpfer rückten aus, um vor Ort festzustellen: Ein Anwohner hatte im Garten lediglich seinen holzbefeuerten Grill in Betrieb gesetzt. Unverrichteter Dinge zog die Feuerwehr ab, lobt aber die Zeugen, die Alarm geschlagen hatten, als „umsichtig“. Noch während der Heimfahrt der Wehrleute gab es den nächsten Alarm: Rauchentwicklung aus dem ersten Obergeschoss eines Hauses an der Bergerstraße. Auch dort gab es aber ganz schnell Entwarnung. Dieses Mal steckte das Anzünden des Kamines hinter der Sache, ein Einschreiten war nicht nötig.

Am Nachmittag gab es dann doch noch ein „echtes“ Feuer zu bekämpfen: Auf der Emscherbrücke an der Willy-Brandt-Straße war ein Auto in Brand geraten. Die Wehrleute löschten es, der Einsatz dauerte etwa eine halbe Stunde. 

Bis Mitternacht verzeichnete der Rettungsdienst insgesamt 20 Alarmierungen, nach der Jahreswende wurde die Hilfe des Rettungsdienstes elf Mal benötigt. In allen Fällen ging es um typische Rettungsdiensteinsätze, die nicht unmittelbar mit Silvester in Zusammenhang standen. Im neuen Jahr rückte die Feuerwehr dann noch zu zwei Containerbränden in Lohberg und einem Verkehrsunfall im Bereich der Stadtmitte aus.

(RP)