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Geld vom Land für Tennisclubs und Schützenverein in Voerde

Drei Vereine in Voerde profitieren von Landesprogramm : Geld vom Land für Tennisclubs und Schützenverein

Insgesamt fließen über 150.000 Euro Fördergeld an drei Voerder Vereine. Deren Projekte sind allerdings unterschiedlich teuer, und so fallen auch die Fördersummen sehr unterschiedlich aus für Blau-Weiß Spellen, Rot-Gold Voerde und die Mehrumer Schützen.

Die Tennisclubs Blau-Weiß Spellen und Rot-Gold Voerde sowie der Bürgerschützenverein Mehrum 1962 bekommen Fördergeld vom Land. Für den Tennisclub Blau-Weiß Spellen 1979 gibt es 80.000 Euro für die Modernisierung der Tennisplätze. Dafür hat der Verein Kosten von insgesamt 130.000 Euro veranschlagt. Für den Tennisclub Rot-Gold Voerde gibt es 66.975 Euro, die er in die Erneuerung des Dachs der Tennishalle stecken will. Die Gesamtkosten dafür werden mit 106.975 beziffert. Der Bürger-Schützen-Verein Mehrum 1692 bekommt finanzielle Unterstützung für Umbauten: Der Eingangsbereich der Schützenhalle soll barrierefrei werden. Außerdem geht es um energetische Maßnahmen. Eine alte Tür und die Fenster im Küchen- und Toiletten-Anbau werden ausgetauscht. 11.856 Euro gibt es dafür, insgesamt kostet das Vorhaben rund 15.800 Euro. „Die Förderung ist ein Anreiz, um solche Sachen in Angriff zu nehmen“, sagt Vereinspräsident Bastian Hüwels. Das Geld helfe sehr, „vor allem in Corona-Zeiten, wo uns die Einnahmen fehlen.“

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Die Finanzspritzen gibt es im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätten 2022“ des Landes Nordrhein-Westfalen. Damit werden Investitionen zur Modernisierung, Instandsetzung, Sanierung, Ausstattung, Entwicklung, zum Umbau und Ersatzneubau von Sportstätten und -anlagen gefördert. Insgesamt 300 Millionen Euro stehen zur Verfügung, mehr als 2000 Einrichtungen profitierten inzwischen davon, heißt es.

„Wir haben uns zum Ziel gesetzt, einen spürbaren Beitrag zur Modernisierung unserer Sportstätten in Nordrhein-Westfalen zu leisten“, erklärt die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz. „Dies ist uns mit diesem Förderprogramm gelungen. Nun können wir den Sanierungsstau deutlich reduzieren.“ Die CDU-Landtagsabgeordnete Charlotte Quik erklärte, die Förderungen in Voerde seien Beispiele dafür, „dass die Landesförderung konkret vor Ort ankommt“.

(RP)