Gegen Straßenbaubeiträge: Initiative Taubenstraße lädt zu Protest-Fest

Gegen Straßenausbaubeiträge : Initiative lädt zu Protest-Sommerfest ein

Die Bürgerinitiative Taubenstraße in Dinslaken lädt zu einem Sommerfest mit Gespräch ein. Die Aktion gehört zum Widerstand der Bürger gegen Straßenbaubeiträge. Gefeiert wird am Samstag, 21. September, ab 15 Uhr auf der Taubenstraße.

„Die Einladung richtet sich insbesondere an solche Dinslakener Bürger, die zukünftig von Straßenbaumaßnahmen betroffen sind“, informieren die Organisatoren. „Die Baumaßnahmen gehen mit sehr hohen Kosten (Anliegerbeiträge) für die Anwohner einher.“ Sie zählen auf, dass laut dem Straßenbauprogramm der Stadt Dinslaken allein bis 2021 die Menschen von rund 45 Straßen zukünftig betroffen sein könnten.

Außerdem haben die Aktiven einen Stammtisch ins Leben gerufen. Der erste Termin ist am Montag, 23. September, 19 Uhr. Die Bürgerinitiative Taubenstraße lädt alle Interessierten und alle jetzt oder in der Zukunft von Straßenausbaubeiträgen Betroffenen dazu ein. Man hofft auf regen Informationsaustausch. Rechtsberatung ist dabei nicht zu erwarten, betonen die Initiatoren ausdrücklich: „Wir informieren, debattieren und planen zukünftige Aktionen“ Auch die Kommunalpolitiker seien herzlichst dazu eingeladen. „Beim ersten Stammtisch wird Mirko Perković von ,Limit – Die Liberale Mitte’ anwesend sein.“ Schauplatz des Stammtisches ist immer das V-Haus des TV Jahn Hiesfeld auf der Dorfstraße 22, geplant sind die Abende immer für die Zeit von 19 bis 21 Uhr. Die weiteren bereits gesetzten Termine sind 14. Oktober, 4. und 25 November sowie 16. Dezember. Es sind keine Anmeldungen dazu nötig.

Die Bürgerinitiative Taubenstraße wehrt sich gegen die derzeit vorliegenden Pläne der Stadt Dinslaken zum Neu- und Ausbau ihrer Straße. Reparaturen und Instandhaltung von Abwasserkanal und Straße seien in den vergangenen Jahrzehnten bis zum heutigen desolaten Zustand vernachlässigt worden, werfen die Betroffenen der Stadtverwaltung vor. Nun geht es für die rund 60 Anlieger nach Aussage der Initiative um Summen zwischen 10.000 und 15.000 Euro.

(RP)