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Frau mit geschwollenem Finger in Notaufnahme: Feuerwehr Dinslaken alarmiert Juwelier

Ungewöhnlicher Hilfseinsatz : Ringschneider versagt: Juwelier hilft Patientin

Patientin in Not: Was tun, wenn im Krankenhaus das Gerät versagt, um einen Ring von einem geschwollenen Finger zu schneiden?

Zu einem ungewöhnlichen Einsatz wurde die Feuerwehr am Montag ins Evangelische Krankenhaus Dinslaken gerufen. Eine Patientin war zur Behandlung in die Notaufnahme gekommen, weil ihr entzündeter Finger derart angeschwollen war, dass die Frau ihre Ringe nicht mehr auf normalem Wege abziehen konnte. Das ist nicht nur ein schmerzhaftes Problem, es kann auch sehr ernste medizinische Probleme zur Folge haben – die Schmuckstücke mussten also auf jeden Fall entfernt werden. Da einer der Ringe aus Stahl gefertigt war, versagte allerdings auch der Ringschneider des Krankenhauses seinen Dienst.

Der Juwelier Michels, der an der Voerder Straße ansässig ist, half der Feuerwehr – beziehungsweise der Frau – nach einem kurzen Anruf auf unbürokratische Weise. Das Geschäft stellte den passenden Ringschneider mit geeigneter Schneide für das harte Material zur Verfügung. Mit diesem Gerät  konnte die Patientin zu ihrer Erleichterung schnell von dem schmerzhaft sitzenden Ring befreit werden.

(RP)