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Filmclub Dinslaken zeigt am Muttertag vier historische Streifen

Lichtburg in Dinslaken : Filmclub zeigt am Muttertag vier historische Streifen

Babette Winkelmann ist neue Vorsitzende des Filmclubs Dinslaken. Walter Hoffacker hat nach mehr als 20 Jahren sein Amt aufgegeben. Am Muttertag werden in der Lichtburg vier historische Filme gezeigt.

Der Name Walter Hoffacker ist seit über 20 Jahren als Vorsitzender fest mit dem Filmclub Dinslaken verbunden. Auf eigenen Wunsch hat er jüngst sein Amt als Vorsitzender in die Hände von Babette Winkelmann übergeben. Sie wird bei ihrer Arbeit im Vorstand des Filmclubs von Werner Kraasch und Thomas Schulz unterstützt.

Alle zwei Wochen treffen sich die Filmfreunde dienstagabends in den Räumlichkeiten der Fröbelschule an der Windmühle in Hiesfeld. Gerade wird an einem neuen Imagefilm gearbeitet, der das Clubleben nach außen präsentieren soll. Die Gruppe freut sich über weitere Amateurfilmer, die zusehen oder mitmachen wollen. Kontakt zur Gruppe und Informationen erhält man über thomas.schulz@filmclubdinslaken.de.

Der Filmclub hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, die Entwicklung von Dinslaken mit seiner Umgebung filmisch zu dokumentieren. In seiner fast 60-jährigen Geschichte sind dabei eine Menge an Filmen entstanden. Alljährlich zu Muttertag werden ausgewählte Streifen in der Lichtburg im Rahmen einer Matinee gezeigt. Das diesjährige Programm am 10. Mai umfasst wieder vier historische Filme von Dinslaken und Umgebung aus der Zeit von 1970 bis 1993.

Film eins ist „Freiwillige Feuerwehr in Dinslaken“ (21 Minuten.) Im Juni 1970 feierte die Freiwillige Feuerwehr Dinslaken das 80-jährige Bestehen – mit Umzügen vom Altmarkt bis zum Neutorplatz. Am Neutorplatz, vor der Kreisberufschule gab es dann eine Übung, bei der die DLH 30, eine hydraulisch gesteuerte Drehleiter, erstmalig durch Jupp Kersebohm zum Einsatz kam.

Film zwei ist „Dinslakens goldene Meile“ (15 Minuten). Im Jahre 1987 hat Hermann Steves, Gründungsmitglied des Filmclubs Dinslaken, einen Gang mit der Super-8-Schmalfilmkamera durch Dinslaken gemacht. Vom Altmarkt durch die Neustraße, Bahnstraße zum Neutor ins Hertie-Kaufhaus. Auch damals war eine Zeit des Aufbruchs in Dinslaken.

Film drei ist „Voerde, die junge Stadt am Niederrhein“ (18 Minuten). Seit 1981 ist die Stadt Voerde selbstständig. Walter Hoffacker hat von 1972 bis 1996 in Voerde gewohnt. Als aktiver Filmamateur im Filmclub Dinslaken hat er 1997 mit seiner Filmkamera ein Porträt der jungen Stadt Voerde erstellt.

Film vier ist „Erinnerungen an Bürgermeister Karl-Heinz Klingen“ (16 Minuten). Von 1973 bis 1993 war Karl-Heinz Klingen Bürgermeister der Stadt Dinslaken. Hermann Steves vom Filmclub Dinslaken hat sich mit seinem Leben und Wirken filmisch auseinandergesetzt.

Veranstaltungsort: Lichtburg Dinslaken, Kino 2, Am Neutor 24, Beginn: 11 Uhr, Eintritt: vier Euro, www.filmclub-dinslaken.de

(RP)