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Feuerwehr löscht brennendes Wohnmobil auf der A3

Zwischen Dinslaken und Hünxe : Wohnmobil auf der A 3 komplett ausgebrannt

Als der Fahrer Rauch und die ersten Flammen bemerkte, steuerte er das Wohnmobil auf den Seitenstreifen, schaffte zwei Gasflaschen ins Freie und brachte sich in Sicherheit.

Völlig ausgebrannt ist am Himmelfahrtstag ein Wohnmobil auf der Autobahn 3. Das Fahrzeug war am Nachmittag in Richtung Niederlande unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Dinslaken-Nord und Hünxe geriet es aus bislang unbekannter Ursache in Brand. Dem Fahrer gelang es noch, das Wohnmobil auf den Seitenstreifen zu fahren und auszusteigen. Geistesgegenwärtig schaffte er zwei Gasflaschen aus dem Fahrzeug ins Freie.

Als die Feuerwehr eintraf, stand das Wohnmobil bereits voll in Flammen. Die Einsatzkräfte hatten den Brand schnell unter Kontrolle. Für die Nachlöscharbeiten mussten jedoch noch einige Bereiche des zerstörten Fahrzeugaufbaus aufgebrochen und Teile der Innenausstattung auseinander gezogen werden.

Während des Brandes kam es auf linken Fahrspur der Autobahn zu mehreren Auffahrunfällen, bei denen glücklicherweise niemand verletzt wurde. Während des Löscheinsatzes musste die A 3 in Richtung Niederlande kurzzeitig gesperrt werden. Nach einer guten Stunde war der Einsatz für die Hauptwache und den Löschzug Oberlohberg beendet.

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Am Abend musste die Feuerwehr errneut zu einem Einsatz auf der A 3 ausrücken. Zwischen der Anschlussstelle Dinslaken-Süd und dem Kreuz Oberhausen war aus  ungeklärter Ursache ein Pkw von der Fahrbahn abgekommen. Das Auto schleuderte in die Böschung und dann gegen einen Baum.

 Das Auto schleudert die Böschung hinunter und kam an einem Baum zu stehen.
Das Auto schleudert die Böschung hinunter und kam an einem Baum zu stehen. Foto: fw

Als die Rettungskräfte am Unfallort eintrafen, befand sich der Fahrer nicht mehr im Auto. Der Mann wurde in ein Krankenhaus in Oberhausen gebracht. Da nicht klar war, ob weitere Personen an dem Unfall beteiligt waren, wurde die nähere Umgebung mit Wärmebildkameras abgesucht. Um das Auto bergen zu können, musste die Feuerwehr mit einer Kettensäge mehrere Äste zerteilen

Während der Bergung war eine Spur der A 3 gesperrt. Nach zwei Stunden konnte die Fahrbahn wieder komplett frei gegeben werden.