Feuerwehr Dinslaken fährt mehr Einsätze im Jahr 2018

Hilfseinsätze in Dinslaken : Feuerwehr musste 2018 zu 165 Einsätzen ausrücken

Bei der Jahreshauptversammlung des Löschzugs Mitte wurde ein Blick auf das vergangene Jahr geworfen. Neben Sturmschädenbeseitigung gehörte für die Einsatzkräfte auch die Baumbewässerung zum Alltag.

In der Feuer- und Rettungswache Dinslaken waren die Mitglieder des Löschzugs Stadtmitte zu ihrer Jahreshauptversammlung zusammengekommen. Löschzugführer Markus Schröter fasste die Einsätze des Jahres kurz zusammen. „Wir sind zu 165 Einsätzen ausgerückt“, erklärte er. Zu Jahresbeginn waren es vor allem Sturmschäden, die für Einsätze sorgten. „Im Sommer waren wir dann auch häufig mit der Baumbewässerung beschäftigt“, sagte Schröter. Wirklich spektakuläre Einsätze hatten die Mitglieder der Feuerwehr dabei nicht, dafür rückten sie aber wesentlich häufiger aus als noch im Jahr zuvor.

Insgesamt 40 Einsätze mehr absolvierten die Mitglieder des Löschzugs Mitte. „Das liegt vor allem an den Feuermeldern, die jetzt überall in Wohnungen installiert sind“, erklärte Markus Schröter. Oft würden die Feuerwehrleute aufgrund der kleinen Warngeräte alarmiert. „Die erleichtern uns natürlich die Arbeit, weil wir rechtzeitig da sind“, erläuterte der Löschzugführer.

Lob für das Engagement der Einsatzkräfte gab es auch von Dinslakens Bürgermeister Michael Heidinger. „Ich danke den Kameraden für ihr Engagement“, sagte der erste Bürger der Stadt. Die Verwaltung und Politik könnten für die Feuerwehrleute immer nur die passenden Rahmenbedingungen in Form von Gebäuden und Fahrzeugen zur Verfügung stellen. „Das Entscheidende ist aber die Bereitschaft der Kameraden, sich ausbilden und fortbilden zu lassen“, sagte der Bürgermeister. Für ihn sei das Engagement bei der Feuerwehr dabei ein besonderes Ehrenamt. „Da geht es schließlich auch immer wieder um Leben und Tod und teilweise riskieren die Feuerwehrleute auch ihr eigenes Leben, um andere zu retten“, sagte er. Auch deshalb wolle man den immer wieder vorkommenden Angriffen auf Einsatzkräfte mit allen zu Verfügung stehenden Mitteln des Rechtsstaates begegnen.

Für ihr langjähriges Engagement bei der Feuerwehr wurden Matthias Schwan, Edin Gluhic, Christoph Schneider, Luka Heim (zehn Jahre), Stefan Pietschke (15 Jahre), Christoph Jonkmanns (20 Jahre), Frank Pietschke (25 Jahre) und Kai Laakmann (35 Jahre) geehrt.

Nina Schwan und Inga Schulz wurden zu Oberfeuerwehrfrauen befördert, Edin Gluhic und Fabio Spelleken zu Oberfeuerwehrmännern, Oktay Kirli, Daniel Pietschke und Robin Rossig zu Unterbrandmeistern.

Mehr von RP ONLINE