Dinslaken, Voerde, Hünxe Das Gute liegt manchmal ganz nah

Dinslaken · Wer nicht verreisen möchte, kann auch nicht weit weg von den heimischen vier Wänden einiges erleben.

 Gesa Scholten von der Stadtinformation Dinslaken präsentiert das ausleihbare Niederrheinrad.

Gesa Scholten von der Stadtinformation Dinslaken präsentiert das ausleihbare Niederrheinrad.

Foto: Florian Langhoff

Wenn man in Dinslaken nach Möglichkeiten sucht, die Freizeit in der Ferienzeit aktiv zu gestalten, dann ist das Rittertor der erste Anlaufpunkt. „Hier in Dinslaken gibt es so viele Angebote, dass eigentlich keine Langeweile aufkommen kann“, sagt Gesa Scholten von der dort beheimateten Stadtinformation. Täglich kann man sich natürlich mit dem Rad in Dinslaken auf Tour begeben. „Wir haben hier den Rotbachweg, der vom Rhein aus bis zur Grafmühle führt. Der ist sehr schön und auch für Familien geeignet“, weiß Scholten. Zur Zeit arbeitet die Stadt noch an einigen weiteren Radrouten, die durch Dinslaken führen sollen. Wer dafür kein eigenes Fahrrad zur Verfügung hat, der kann sich direkt an der Stadtinformation auch ein Niederrheinrad ausleihen, um die Gegend zu erkunden.

Immer einen Besuch wert ist auch die Gartenstadt  Lohberg mit dem Bergpark. „Da gibt es einen großen Abenteuerspielplatz für die Kinder und Parkwerk und Kraftwerk öffnen bei gutem Wetter täglich zwischen 15 und 21 und bieten interessante Aktionen an“, erklärt Gesa Scholten. Hier kann man am Wochenende auch im Bergpark „grillen und chillen“, wie das Angebot vor Ort heißt. Für Menschen, die kulturell interessiert sind, sind die drei Museen in der Stadt schöne Anlaufpunkte. Das Museum Voswinckelshof (Elmar-Sierp-Platz 6) ist von Dienstag bis Sonntag jeweils von 14 bis 18 Uhr geöffnet und bietet neben einen Einblick in die Stadtgeschichte zur Zeit eine Ausstellung des Künstlers Wittek. Neben dem Museum befindet sich mit dem Färbergarten eine weitere Sehenswürdigkeit. In Hiesfeld öffnet das Mühlenmuseum (Am Freibad 2) jeden Sonntag von 10 bis 12.30 Uhr für Besucher und die Windmühle im Dorf (Sterkrader Straße) kann jeden ersten Samstag im Monat von 11 bis 13 Uhr besichtigt werden. Wer lieber einen Einblick in die Geschichte des Bergbaus haben möchte, wird dagegen jeden Sonntag zwischen 14 und 17 Uhr im DIZeum in Lohberg (Stollenstraße 1) fündig. „Das Schöne in Dinslaken ist, dass der Eintritt in alle Museen frei ist“, erklärt Scholten.

Menschen, die etwas aktiver sein wollen, können von Dienstag bis Sonntag zwischen 15 und 19 Uhr an der Minigolfbahn an der Dorotheenstraße 113 in Lohberg vorbeischauen. Wer bei heißem Wetter lieber Abkühlung möchte, der ist  im Stadtwerkebad DINamare richtig. Das Bad hat in den Ferien von Montag bis Samstag von 6 bis 21.30 Uhr geöffnet und am Sonntag von 8 bis 21.30 Uhr. Der Eintritt kostet hier 3,50 Euro (Kinder und Jugendliche) oder 4,50 Euro (Erwachsene). Eine Familienkarte (zwei Erwachsene mit bis zu drei Kindern) gibt es für 11 Euro. Wer beim Schwimmen lieber die Natur um sich hat, ist am Strandbad Tenderringssee gut aufgehoben. Das Strandbad ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet (Strandbar bis 21 Uhr). Der Eintritt kostet hier 4 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Jugendliche (Kinder bis sechs Jahre kostenlos). „Und wer mal nicht weiß, was er machen soll, kann natürlich immer bei uns an der Stadtinformation vorbeischauen“, sagt Gesa Scholten.

Auf der Homepage der Stadt Voerde (www.voerde.de) findet sich unter der Rubrik „Tourismus und Freizeit“ eine Übersicht über die Angebote in der Stadt. Kaum verwunderlich steht auch hier das Radwandern im Vordergrund, wenn es um die Freizeitgestaltung geht, allerdings mit einem besonderen Service. Klickt man hier auf „Radtouren in und rund um Voerde“, wird man auf eine Seite weitergeleitet, auf der nicht nur besondere Sehenswürdigkeiten auf dem Stadtgebiet, wie die Rheinpromenade, das Wasserschloss Haus Voerde oder die Schinkelkirche in Götterswickerhamm als mögliche Ziele einer Radtour aufgelistet sind. Darüber hinaus gibt es Hinweise auf die Denkmalradtour „Denk-Mal-Tour“ in der Stadt und die Erlebnisradtouren des Heimatvereins, die man entweder mit GPS-Navigation nachvollziehen oder auch als geführte Radtouren absolvieren kann. Ansonsten findet man auf der Tourismus-Seite der Stadt auch Hinweise auf das Freibad und Veranstaltungen.

Auf der Internetseite der Stadt Hünxe (www.huenxe.de) gibt es eine eigene Rubrik für „Freizeit und Erholung“. Wer hier auf „Sehenswertes“ klickt, wird ebenfalls auf die zahlreichen Freizeitangebote hingewiesen. Auch hier nimmt das Radfahren, neben dem Wandern, eine wichtige Stelle ein. Aber die Seite weist auch auf besondere Orte wie Schloss Gartrop und die dortige Wassermühle, das Treidelschifferdorf Krudenburg, das Heimatmuseum und das Otto-Pankok-Museum hin.

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