FDP: Kitas in Dinslaken geht es besser als zuvor

Thema Unterfinanzierung von Kindergärten : FDP weist Kritik zurück: Kitas geht es besser als zuvor

Die Liberalen finden die Kritik von SPD-Vertretern verfehlt.

Der FDP-Stadtverband Dinslaken ist irritiert von der Kritik des SPD-Landesfraktionschef Thomas Kutschaty an der Situation der Dinslakener Kitas, vor allem über negative Schilderungen von Kutschaty und dem Landtagsabgeordneten Stefan Zimkeit. FDP-Geschäftsführer Reinhard Claves weist auf Sofortmaßnahmen von 500 Millionen Euro in 2017 hin, die den Trägern als Kita-Rettungsprogramm gegen die Unterfinanzierung der Einrichtungen zur Verfügung gestellt worden seien. „Jede Kindertageseinrichtung erhält dauerhaft mehr Mittel für mehr Personal und damit für die Qualität der Betreuung. Erstmals werden Kinderpauschalen dauerhaft finanziert und gemäß der realen Kostenentwicklung dynamisiert und entsprechend der tatsächlichen Tarif- und Kostensteigerungen jährlich angepasst.“ Für mehr Erzieherinnen stünden eine Milliarde, für eine Platzausbaugarantie 115 Millionen Euro, für ein weiteres beitragsfreies Jahr ab 2020/21 genau 200 Millionen Euro zur Verfügung, die den Kommunen die Einnahmenausfälle vollumfänglich erstatteten. „Dinslaken profitiert im hohen Maße von den Programmen, durch die der städtische Haushalt stark entlastet wird“, so Reinhard Claves. Kutschaty hatte bei einem Besuch in der Kita Teerstraße die Landesregierung kritisiert. Allerdings gab es dort auch klare Kritik an den Verhältnissen durch die Beschäftigten und Verantwortlichen der Kita.

(RP)
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