Dinslaken: Fantastival - Rekordfestival im Sonnenschein

Dinslaken: Fantastival - Rekordfestival im Sonnenschein

13.300 Besucher erlebten im Burgtheater und im Burginnenhof tolle Konzerte und großartiges Kabarett. 2017 treten wieder Stars auf.

Es war das Rekord-Fantastival zum 20-jährigen Bestehen der Freilicht AG. Anastacia: zweimal ausverkauft. Gregor Meyle: ausverkauft. Michael Mittermeier: ausverkauft. Sommernacht des Musicals: wie immer ausverkauft. Junge Sommernacht der Klassik: ausverkauft. Kai Magnus Sting: ausverkauft. Das Kindertheater der Burghofbühne: immer ausverkauft, dafür sorgt die Volksbank Dinslaken, die alle Kindergarten- und Grundschulkinder der Stadt einlädt. Und auch Ikamani brauchen sich mit 300 Gästen im Burginnenhof wahrlich nicht in dieser Bilanz zu verstecken.

Anastacia hat Power - das bewies sie im Burgtheater gleich an zwei Abenden. Foto: Heiko Kempken

13 300 Zuschauer erlebten das Fantastival Dinslaken, rechnete Lea Eickhoff zusammen. Das dürfte auch in der Buchhaltung der Freilicht AG für sonnige Mienen sorgen. Auch. Denn der Wettergott - ob er nun ein bayerischer Tourist oder nicht doch Hüschs lieber Gott mit der Schwägerin in Dinslaken ist - sorgte auch für Sonne. Und die paar Minuten Dusche mit Anastacia waren im Nachhinein eine Erfrischung vor der großen Hitzewelle. Gleichzeitig waren die Temperaturen das einzige, was das Freilicht-Team ins Schwitzen brachte. "Wir hatten viele Neuerungen in diesem Jahr", erklärt Lea Eickhoff im Rückblick.

Die junge Sommernacht der Klassik präsentierte im Burginnenhof das Dogma Chamber Orchestra. Foto: Heiko Kempken

Dazu gehörte nicht nur die allseits positiv aufgenommene Gastronomie im Burgtheater durch Caterer Opgenrhein, der bereits seit Jahren das Angebot im Burginnenhof bereitstellt, sondern auch ein neuer V.I.P.-Bereich, neue Licht- und Ton-Technik und ein neues Ticket-System. Da sei man schon im Vorfeld gespannt, ob alles klappt, gibt Lea Eickhoff zu bedenken, "aber es lief alles total entspannt."

Beste Sicht auf kulturelle Höhepunkte: Das Burgtheater im Herzen der Dinslakener Altstadt macht's möglich. Foto: Heiko Kempken

Entspannt waren auch die Künstler und ihre teils doch recht großen Crews. Besonders gern erinnert sich Veranstalterin an Michael Mittermeiers Kommentar, als er sich beim Soundcheck zum ersten Mal im Burgtheater umsah: "Das ist ja 'ne kleine Waldbühne!"

Gefühlvolle Momente - die Musicalnacht war voll davon. Foto: Heiko Kempken

Dass auf der "kleinen Waldbühne" auch beim nächsten Fantastival vom 7. bis 15 Juli 2017 wieder große Stars auftreten, dafür wären schon während der jetzigen Abende Weichen gestellt worden, verrät Lea Eickhoff. Aber bevor diese Pläne konkret werden, ist erst mal etwas Urlaub angesagt.

Was Michael Mittermeier "wild" macht, traf genau den Nerv des Publikums. Foto: Heiko Kempken

Am letzten Augustwochenende geht es nämlich schon weiter. In der Zentralwerkstatt auf dem ehemaligen Zechengelände parken die Rumblers ihre Hot Rods - aufgemotzte Ami-Schlitten - und auch diese Veranstaltungsstätte möchte die Freilicht AG, wie vor 20 Jahren das Burgtheater, beleben.

Fantastische Kostüme gehörten bei der Musicalnacht dazu. Foto: Heiko Kempken
(RP)