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Voerde: Familienkompass bietet schnelle Hilfe

Voerde : Familienkompass bietet schnelle Hilfe

Die Stadt Voerde präsentierte die zweite Auflage ihrer Broschüre. Diese ist ein weiteres Glied in der Präventionskette für Eltern, Kinder und Jugendliche.

Er soll eine Hilfe für die schnelle und unbürokratische Problemlösung sein. "Ein Kompass, der keine Verwirrung wie im Dschungel auslöst, sondern die langen Wege vermeidet", meint Lothar Mertens, leiter des Amtes für Schule, Soziales und Jugend im Voerder Rathaus, bei der Vorstellung des neuen Familienkompasses der Stadt. Nach der Erstauflage 2009 erscheint der Nachfolger mit einem gesteigerten Umfang von 35 auf nunmehr 60 Seiten und einer Auflage von 3000 Exemplaren.

Der Stadt Voerde ist der Schutz von Kindern ein besonderes Anliegen. Um einen Gesamtüberblick über das umfangreiche Netzwerk von Beratungs- und Unterstützungsangeboten für Eltern, Kinder und Jugendliche in Verbindung mit den Partnern, Trägern und Einrichtungen der Jugendhilfe zu geben, war die zweite Auflage der gut strukturierten und nun in blau gestalteten Broschüre nur eine Frage der Zeit. "Die erste Auflage wurde gut angenommen und war schnell vergriffen. Der Familienkompass ist ein weiterer Baustein unserer Präventionskette, weil frühe und vollständige Informationen als eine wirkungsvolle Prävention anzusehen sind", sagt Kämmerin Simone Kaspar.

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In der Broschüre werden Ansprechpartner und Beratungsstellen rund um das Familienleben vorgestellt, die vorhandenen Betreuungsmöglichkeit der Stadt Voerde und die entsprechenden Ansprechpartner des Gesundheitswesens, wie Gynäkologen, Hebammen und Kinderärzte, aufgezeigt. Außerdem komplettiert der Familienkompass bereits seit 2009 die Präventionskette "Frühe Hilfen für Voerder Familien", bei der Eltern von Neugeborenen durch die 2010 eingeführten Babybegrüßungsbesuche neben anderen Broschüren und kleinen Präsenten den Kompass kostenfrei erhalten. Durch diese Kontaktform nehmen die Eltern zunehmend den Service der Stadt in Anspruch. Und wenn der Familienkompass einmal nicht alle Fragen beantwortet, vermittelt Svenja Wißenberg gerne weiter (siehe Kasten). Die Sozialpädagogin aus dem Bereich Kinder- und Jugendschutz besucht jährlich rund 200 Familien, um Babybegrüßungswünsche im Namen der Stadt zu übermitteln.

Um auch alle weiteren Voerder Familien zu erreichen, liegt die Broschüre im Bürgerbüro, in den Voerder Kitas und Familienzentren sowie in einigen der im Familienkompass aufgeführten Einrichtungen aus. "Wir haben von der ersten Auflage ein rundum positives Feedback erhalten, so dass bei der dritten Auflage — der Familienkompass soll jetzt alle drei Jahre überarbeitet erscheinen — nicht nur der Umfang der Seiten wächst, sondern auch die Anzahl der Exemplare", schaut Mertens voraus.

(gaa)