Evonik Kinderuni: Kitas aus Dinslaken und Voerde unter Gewinnern

Abschlussfest der Evonik Kinderuni : Große Party für kleine Forscher

Die Gewinner des Kreativwettbewerbs der diesjährigen Evonik Kinderuni stehen fest. Die Kita Am Gymnasium aus Voerde belegte Platz 3, der Katholische Kindergarten St. Johannes aus Dinslaken schaffte es auf Platz 5.

Eine Clownin, die zaubern kann, ein großes, grünes Monster mit orangefarbener Kappe und rund 100 Nachwuchsforscher haben am Dienstag in Essen den Abschluss der diesjährigen Evonik Kinderuni gefeiert. Freuen konnten sich dabei auch zwei Kitas aus Dinslaken und Voerde. Die Städtische Kindertageseinrichtung Am Gymnasium aus Voerde gewann auf Platz 3 mit einer selbstgebastelten Forscheruhr 1000 Euro. Für den Katholischen Kindergarten St. Johannes aus Dinslaken gab es für eine Erdkugel mit Rakete Platz 5 und immerhin noch 450 Euro.

Die beiden Kitas waren wie fast 950 andere Kindergärten und Grundschulen im April zu Forschungslabors geworden. Ein neuer Rekord: Noch nie zuvor hatten sich so viele Institutionen an der Aktion von Evonik und Rheinischer Post beteiligt. Insgesamt zehn Anleitungen für naturkundliche Experimente waren über drei Wochen hinweg in der Zeitung abgedruckt. Diese konnten die Mädchen und Jungen dann gemeinsam mit ihren Erziehern, Lehrern und Eltern nachvollziehen und so selbst zu kleinen Forschern werden.

Evonik Kinderuni 2019, die Gewinner: 5. Platz: Katholische Kindertageseinrichtung Auf der Brey, St. Johannes. Foto: Anne Orthen (ort)

Zusätzlich gab es den Kreativwettbewerb, für den Evonik Industries Geldpreise im Gesamtwert von 15.000 Euro gestiftet hatte. Dieser Betrag wird an 50 Kindergärten und Grundschulen verteilt, die eine Jury, bestehend aus Vertretern von Evonik, und Rheinischer Post ausgewählt hat.

Sie überzeugten mit kreativen Einsendungen aller Art – von Figuren über Collagen und Videos bis hin Bilderbüchern.  Alles selbstgebastelt, versteht sich. „Die Auswahl war nicht leicht, die Kinder sprühen wirklich vor Kreativität“, sagte Ulrich Küsthardt, bei Evonik verantwortlich für Innovationen. Auch RP-Chefredakteur Michael Bröcker war begeistert: „Es ist faszinierend, wie sich die Kinder in die handwerklichen Bastelarbeiten hineingefuchst haben – um die Zukunft der Forschung muss man sich hier wirklich keine Sorgen machen.“ Die zehn Hauptgewinner waren nach Essen zum großen Fest eingeladen.

Für die Kinder war es der Höhepunkt einer aufregenden Zeit als Wissenschaftler. „18 Kinder haben bei uns mitgemacht“, sagte Erzieherin Ute Keller von der Kindertageseinrichtung Am Gymnasium. Für die Experimente sei extra ein Forscher-Raum eingerichtet worden Ein- bis zweimal die Woche hätten sich dort Kinder zwischen vier und fünf Jahren zusammengefunden, um gemeinsam zu forschen. „Letztes Jahr waren wir auch schon dabei“, sagte Erzieherin Corinna Fedai, „die Aktion ist für die Kinder immer sehr aufregend.“ Besonders viel Spaß bereite es den Mädchen und Jungen, dass sie so viel selbstständig machen könnten.

Bei der Katholischen Kita St. Johannes aus Dinslaken haben viele Eltern beim Projekt mitgemacht, erzählte Elternrätin Sonja Makhlouka. „Die Begeisterung war sehr sehr groß“, sagte Makhlouka, „die Kinder konnten die neuen Experimente oft gar nicht abwarten: ein großes Abenteuer.“

Den ersten Preis des Wettbewerbs holte sich das Städtische Inklusive Familienzentrum Langenfeld mit einem bunt gestalteten Elementartisch mit Vulkan, Wasserfläche,  Rakete und vielen Fotos vom Experimentieren. 25 Kinder hatten Gruppenleiterin Rebecca Verboket zufolge mitgemacht, alle gemeinsam freuten sich lautstark über den Hauptgewinn: 2000 Euro und die Möglichkeit, nach der Veranstaltung noch mit einigen Mitarbeitern von Evonik zwei Experimente auszuprobieren. Eine „Lavalampe“ und ein „Feuersee“ bildeten für die Mini-Forscher aus Langenfeld den Abschluss des gelungenen Festes.

Hinweis Noch mehr Bilder vom Abschlussfest und die Namen aller 50 mit Preisen ausgezeichneten Kitas finden Sie unter www.rp-online.de/kinderuni.

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