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Erster zentraler evangelischer Gottesdienst am 17. Mai in der Friedenskirche Dinslaken

Presbyterium hat getagt : Evangelischer Gottesdienst am 17. Mai in Friedenskirche

Presbyterium zur Kirchenöffnung in der Evangelischen Kirchengemeinde Dinslaken: Zunächst werden nur in der größten Kirche, der Friedenskirche, Gottesdienste gefeiert. Die kleinen Kirchen Stadtkirche, Betsaal Bruch und Erlöserkirche sollen hingegen wegen ihrer engeren Verkehrswege zunächst weiter geschlossen bleiben.

(RP) Es war eine skurrile Atmosphäre bei der ersten realen Presbyteriumssitzung der Evangelischen Kirchengemeinde Dinslaken nach den Kontaktbeschränkungen, berichtet Pfarrer Armin von Eynern: 16 wieder- und neugewählte Presbyterinnen und Presbyter und die vier Pfarrerinnen und Pfarrer trafen sich im Kirchraum der fast 400 Plätze bietenden Friedenskirche, um über alle Bankreihen verteilt und meterweit von einander entfernt die neue Lage zu beraten.

Neben der Besetzung von Ämtern – Pfarrer Jan Zechel wurde zum Vorsitzenden, Marlies Schwinem zur Stellvertreterin und Finanzkirchmeisterin gewählt, Günther Dickmann als Baukirchmeister bestätigt – ging es um die Gottesdienste nach Ende des strengen Lockdown. Dazu lag die Bitte der Landeskirche und des Kirchenkreises vor, an die örtlichen Gegebenheiten angepasst die Hygienemaßnahmen und den Gesundheitsschutz an die erste Stelle zu setzen und mit großer Vorsicht und Umsicht Präsensgottesdienste wieder aufzunehmen.

Dem sei das Presbyterium gefolgt mit dem Beschluss, zunächst nur in der größten Kirche, der Friedenskirche, Gottesdienste zu feiern. Die kleinen Kirchen Stadtkirche, Betsaal Bruch und Erlöserkirche sollen hingegen wegen ihrer engeren Verkehrswege zunächst weiter geschlossen bleiben. Wegen der guten Resonanz werde es die Videogottesdienste (Homepage) parallel weiter geben. Der erste zentrale Präsens-Gottesdienst in der Friedenskirche beginnt am Sonntag, 17. Mai, um 11 Uhr.

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Dazu wurde ein detailliertes Hygienekonzept beschlossen: die Teilnahme erfordert eine telefonische Anmeldung beim Gemeindebüro (montasgs bis freitags von 9 bis 12 Uhr unter 02064-603558) mit Angabe von Name, Wohnort und Rufnummer. Maximal 50 Personen können als Einzelne, Paar oder zu dritt teilnehmen. Die Sitzplätze sind markiert und werden zugewiesen. Alle liturgischen Texte werden per Beamer projiziert, der Gemeindegesang ist ausgeschlossen. Von Taufen und der Feier des Abendmahls wird abgesehen, verabredete Taufen und Trauungen sollen in Absprache mit den Familien verschoben werden. Die Maskenpflicht ist zu beachten.

Gleichzeitig wurde der Auftrag erteilt, für die sonst auch offene, gern besuchte Stadtkirche die stundenweise Öffnung am Wochenende mit gesondertem Hygienekonzept zu sondieren. „Der Wunsch und die Sehnsucht in der Gemeinde, die Kirchen auch jenseits von Gottesdiensten wieder zu betreten, kam ausführlich zur Sprache. Doch die Priorität des Gesundheitsschutzes soll weiterhin alle künftigen Entscheidungen in der sich ändernden Lage leiten“, so Armin von Eynern.