Reportage Am Montag: Entspannter Start in die Osterferien

Reportage Am Montag: Entspannter Start in die Osterferien

Die Osterferien haben begonnen und viele machen sich auf den Weg in die Ferien. Auf dem Rastplatz Hünxe-Ost halten viele etliche Urlauber an, die auf dem Weg in Richtung des niederländischen Teils der Nordsee sind.

Hünxe Auf dem Parkplatz der Raststätte Hünxe-Ost an der Autobahn A3 in Richtung Niederlande dominieren zum Start der Osterferien noch die Lkw. Dutzende der Gefährte stehen in den Parkbuchten des Rastplatzes. Bei den Pkw herrscht allerdings noch kein großer Ansturm, auch wenn die Plätze des Restaurants von außen betrachtet gut gefüllt sind. Dabei hat sich das Wetter, passend zum Beginn der Ferien, verändert. Es ist relativ warm, die Sonne scheint und auch wenn am Himmel durchaus Wolken zu sehen ist, ist dieser überwiegend blau. Gute Gründe, sich auf einen Urlaub zu freuen.

Michael Misterek ist mit Tochter Anna Mendyka und seinem Fahrrad auf den Weg in Richtung Ameland und macht in Hünxe einen Zwischenstopp. Foto: Büttner

Familie Thomae ist schon in bester Ferienlaune. Vater Andreas und Mutter Astrid sind mit ihren drei Söhnen Lars (18), Jens (15) und Sven (9) und Familienhund Henry auf dem Weg auf die Nordseeinsel Texel in der Provinz Nordholland. "Wir fahren da schon seit Jahren immer wieder in den Ferien hin, immer zu unterschiedlichen Jahreszeiten", verrät Astrid Thomae. Aus dem Ort Liederbach im Main-Taunus-Kreis nahe Frankfurt am Main hat sich die Familie vor gut drei Stunden auf den Weg in die Niederlande gemacht und dabei vor allem freie Autobahnen vorgefunden. "Ich wundere mich, wie wenig derzeit noch los ist", sagt Astrid Thomae. Das gilt nicht nur für die Autobahn, sondern auch für den Rastplatz Hünxe-Ost. Den steuert die fünfköpfige Familie ebenfalls immer wieder gerne an. "Zum einen, weil es der letzte Rastplatz vor der Grenze ist und zum anderen, weil der Hund auch etwas Auslauf braucht und man hier ganz gut eine Runde spazieren gehen kann", sagt Familienvater Andreas Thomae.

Jetzt freut sich die Familie, auch dank des schönen Wetters auf eine Urlaubswoche auf Texel. "Die Kälte der vergangenen Wochen war ja kaum zum Aushalten. Jetzt haben wir passend zu den Ferien wieder wärmeres Wetter", stellt Andreas Thomae fest. Nach dem Besuch auf der Insel wird es für die Familie zu den Osterfeiertagen wieder zurück in die Heimat gehen, mit einem Zwischenstopp in Düsseldorf. "Dort kommt mein Mann ursprünglich her", erklärt Astrid Thomae den Besuch in der Landeshauptstadt.

Aus der Gemeinde Kalt im Landkreis Mayen-Koblenz hat sich Michael Misterek auf den Weg in die Osterferien gemacht. In Begleitung seiner Tochter Anna Mendyka und ihres Ehemanns Christian geht es in Richtung der Nordseeinsel Ameland. "Wir halten heute hier an, weil die Raststätte etwa auf der Hälfte des Weges liegt", sagt Anna Mendyka. "Nicht ganz", korrigiert ihr Vater sie. "Allerdings hat es sich irgendwie so eingependelt, dass wir immer hier anhalten", erklärt Misterek weiter. Der Weg von Rheinland-Pfalz an die Nordsee führt für die Familie immer durch Hünxe. "Wir fahren schon seit einiger Zeit in den Ferien nach Ameland", berichtet Michael Misterek. Seit gut zwei Stunden sind sie unterwegs und werden noch rund drei Stunden bis zu ihrer Ankunft am Ziel brauchen. "Die Autobahnen sind frei, und man kommt sehr gut durch", sagt er. Allerdings reist die Familie dieses Mal mit zwei Fahrzeugen auf die niederländische Nordseeinsel. "Meine Frau, mein Schwiegersohn und unser Enkelkind kommen dieses Mal nach", verrät der Familienvater. Dann wird die Familie die gesamten Osterferien auf der Nordseeinsel verbringen, gemeinsam in einem Ferienhaus.

Von dort aus möchte Michael Misterek die Nordseeinsel mit dem Fahrrad erkunden. Deswegen hat er sein Rad auf einer Halterung an der Rückseite seines Wagens montiert und nimmt es mit in den Urlaub. "Ich werde sicherlich einige Touren machen", erklärt er. Nachdem die Temperaturen passend zu Ferienbeginn wieder deutlich über dem Gefrierpunkt liegen, hofft er, auf der Insel bestes Wetter zum Radfahren vorzufinden.

(RP)