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Eislöffel mahnt zu Tempo bei Schul-Entwicklungen in Dinslaken

Dinslaken : Eislöffel mahnt zu Tempo bei Schul-Entwicklungen

Die parteilose Bürgermeisterkandidatin für Dinslaken, Michaela Eislöffel, dringt auf eine verbesserte digitale Ausstattung von Schulen. Eislöffel hofft zudem auf eine zügigere Umsetzung der Pläne für das Berufskolleg in Dinslaken.

Die parteilose Bürgermeisterkandidatin für Dinslaken, Michaela Eislöffel, dringt auf ein „passgenaues Umsetzungskonzept“ für die verbesserte digitale Ausstattung von Schulen. Als Schulträger müsse die Stadt den Support von digitalen Endgeräten gewährleisten, die an den Schulen zum Einsatz kommen. „Das kann nur von IT-Fachleuten übernommen werden“, so Eislöffel. „Die Verwaltung ist gefordert, Absprachen und Vereinbarungen mit dem Land an die einzelnen Schulen zu transportieren und eine transparente Kommunikation zu gewährleisten.“

Sie verweist dabei auf Landesbildungsministerin Yvonne Gebauer, die mitgeteilt habe, dass die Anschaffung von dienstlichen Endgeräten für alle Lehrkräfte in NRW jetzt finanziert werden sollen: 103 Millionen Euro seien für digitale Endgeräte inklusive Zubehör und die Inbetriebnahme vorgesehen. „Diese Investition in gute Arbeitsbedingungen von Lehrkräften war längst überfällig“, stellt Eislöffel fest. Offensichtlich habe die Corona-Pandemie Missstände in diesem Arbeitsbereich aufgedeckt.

Zusätzlich zur Ausstattung der Lehrkräfte würden 55 Millionen Euro für Leihgeräte zur Verfügung gestellt, die in den Besitz der Schulen übergehen und für Kinder aus finanziell schlechter gestellten Familien vorgehalten werden sollen.

Diese Maßnahme insgesamt sei „ein wichtiger Baustein zur Chancengerechtigkeit in der Bildung“, erklärt Eislöffel. „Ich bin gespannt, ob dieser Betrag den tatsächlichen Bedarf in den Schulen abdecken wird.“

Eislöffel hofft zudem auf eine zügigere Umsetzung der Pläne für das Berufskolleg in Dinslaken, ohne dabei Kritik in eine bestimmte Richtung zu üben. „Mit der aktuellen Zeitplanung von zwölf Jahren Bauzeit kann niemand zufrieden sein“, schreibt sie. „Wir brauchen eine schnellere Umsetzung der Baumaßnahmen zur Stärkung der beruflichen Bildung in Dinslaken.“ In der jüngsten Sitzung des Kreisausschusses, in der das Thema zur Sprache kam, sei über die lange Bauphase kritisch diskutiert worden, und es seien Schuldzuweisungen gemacht worden: „Diese dienen zwar dem Wahlkampf, beschleunigen das Bauvorhaben aber nicht“, so Eislöffel. Es gelte jetzt, in die Zukunft zu schauen und nach schnelleren Umsetzungsmöglichkeiten zu suchen.

Dinslaken verbessere durch die Zentralisierung an der Wiesenstraße in modernen Gebäuden seine Wettbewerbsfähigkeit. „Es bleibt zu hoffen, dass die Kreisverwaltung in Zusammenarbeit mit der Stadt Dinslaken alle weitere Planung und deren Umsetzung für das neue Berufskolleg Dinslaken schneller voranbringt, als aktuell geplant“, erklärt die Bürgermeisterkandidatin. Sie wünsche sich auch die Einbeziehung der Betroffenen bei der Neugestaltung des Berufskollegs.