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Dorfwerkstatt: Parksituation in Hünxe und Bruckhausen ist ein Problem

Dorfwerkstätten der SPD : Parksituation in Hünxe und Bruckhausen ist ein Problem

„Ein gelungener Auftakt mit vielen Gesprächen zur Zukunft unserer Dörfer. So macht Kommunalpolitik richtig Spaß“, resümiert der SPD-Vorsitzende Jan Scholte-Reh die ersten beiden von insgesamt drei Dorfwerkstätten.

Rund 60 Bürger sowie Vereinsvertreter waren der Einladung der Hünxer Sozialdemokraten in Bruckhausen und Hünxe gefolgt. Die Idee: „Gemeinsam mit Ihnen wollen wir unser Bürgerwahlprogramm für den 13. September aufstellen. Sie schreiben uns Ihre Anliegen in unser Hausaufgabenheft für die kommenden fünf Jahre“, begrüßte Scholte-Reh die Teilnehmer. Der SPD-Bürgermeisterkandidat Volker Marquard: „Die Geschicke von Hünxe gehen uns alle an, denn nur zusammen erreichen wir eine attraktive, lebenswerte und starke Gemeinde.“

Mit drei Themenblöcken beschäftigten sich die Teilnehmer: 1. Mobilität und Verkehr, 2. Wohnen und Leben und 3. Dorfentwicklung. Diese thematischen Schwerpunkte waren Anlass für rege Diskussionen in den einzelnen Tischgruppen, die von den jeweiligen Ratskandidatinnen und -kandidaten moderiert wurden. Manch ein Teilnehmer brachte Notizzettel mit Vorschlägen mit. Es zeigten sich aber auch Themen mit akutem Handlungsbedarf, die nicht bis zur Wahl warten können. „So gibt es nach wie vor eine große Unzufriedenheit über die neuen Regelungen zur Grünschnittannahme oder mit der allgemeinen Parksituation an den Haupt- und Nebenstraßen in Bruckhausen und Hünxe“, so Scholte-Reh. „Wir bleiben am Ball“, versprach Fraktionschef Horst Meyer.

Großer Diskussionspunkt war die Dorfentwicklung. Wie sollen der Danziger Platz oder der Markt in Hünxe in zehn Jahren aussehen? „Soll unser Marktplatz in Hünxe zum ‚Wohnzimmer‘ des Dorfes als ein Treffpunkt und Aushängeschild einer lebendigen, attraktiven Dorfgemeinschaft werden oder soll er weiterhin nur ein besserer Parkplatz für Autos bleiben?“, formulierte es ein Teilnehmer aus Hünxe. Hier gingen die Meinungen auseinander. „Das ist eine Diskussion, die wir als Gemeinde führen müssen – auch mit Blick auf die Realisierbarkeit in der Umsetzung des Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept Hünxe 2030. Fakt ist: Die Bürger wollen ein Wörtchen mitreden, wenn es um das künftige Erscheinungsbild von Hünxe geht“, so Bürgermeisterkandidat Volker Marquard.

In einem waren sich alle einig: Auch wenn manche Dinge in Hünxe nicht rund liefen, „leben wir trotzdem in einer schönen Gemeinde“, meinte ein junger Familienvater aus Bruckhausen, der mit Frau und Sohn zurück in die Gemeinde gezogen ist, nachdem sie lange in Oberhausen wohnten.

(RP)